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Michael Oenning ist seit März 2011 Trainer des Hamburger SV © getty

Knapp 3000 Fans verfolgen den Trainingsauftakt des HSV und freuen sich über Frei-Würstchen. Klangvolle Namen fehlen jedoch.

Hamburg - Knapp 3000 Zuschauer, 1500 Frei-Würstchen und jede Menge fehlende Stars.

Beim Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV musste Chefcoach Michael Oenning auf elf Spieler verzichten, darunter Leistungsträger der vergangenen Spielzeiten wie Mladen Petric (Leiste), Marcell Jansen (Aufbautraining in den USA) oder Dennis Aogo (Urlaub).

Auch Innenverteidiger Jeffrey Bruma, der seinen Medizincheck noch absolvieren muss, und der vielseitige Defensivspieler Michael Mancienne betraten den Hamburger Rasen noch nicht.

Als Nationalspieler der Niederlande beziehungsweise für Englands U 21 bekamen die beiden Neuzugänge vom FC Chelsea verlängerten Urlaub.

Töre und Sala erstmals dabei

Erstmals zum Trainingskader gehörten dagegen Gökhan Töre und Jacopo Sala, die dem neuen zweiten Vorsitzenden Frank Arnesen ebenfalls aus London an die Elbe gefolgt waren.

Zusammen mit ihren 18 Kollegen absolvierten sie eine lockere Einheit, bei der Passübungen und ein Trainingsspiel auf dem Programm standen.

Über die Leistungsstärke seiner Mannschaft sagte Oenning: "Das werden wir in der Vorbereitung rausfinden. Es sind Freundschaftsspiele dabei, in denen man sich zeigen kann. Allerdings steht uns ein schweres Auftaktprogramm in der Bundesliga bevor."

Im Saisoneröffnungsmatch am 5. August muss der HSV beim Deutschen Meister Borussia Dortmund antreten, am dritten Spieltag steht das Duell bei Rekordmeister Bayern München an.

[kaltura id="0_qgqpqv54" class="full_size" title="Mancienne in Hamburg gelandet"]

Trainingslager auf Sylt

Am Dienstag geht es für die Hanseaten dann auf zum sechstägigen Trainingslager nach Sylt, gut möglich, dass Arnesen von dort weitere Transfers abwickelt. 316092(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse)

Verteidiger Guy Demel und Mittelfeldspieler Mickael Tavaraes will der HSV abgeben, auch ein Transfer von Jonathan Pitroipa zu Stade Rennes scheint vor dem Abschluss zu stehen.

Im Gegenzug sucht der Traditionsklub noch einen kreativen Mittelfeldspieler und will weiter nach hoffnungsvollen Talenten Ausschau halten.

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