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Jupp Heynckes (re.) coachte bereits von 1987 bis 1991 den FC Bayern © getty

Nach dem ersten Training gibt sich der Coach optimistisch, die Systemfrage bleibt noch ungeklärt. Petersen macht er Hoffnung.

Von Tobias Hlusiak

München - Mit nur sieben Spielern ist der FC Bayern München in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet.

Der neue Trainer Jupp Heynckes begrüßte bei sommerlichen Temperaturen an der Säbener Straße unter anderem die beiden Neuzugänge Rafinha und Nils Petersen.

Am lockeren Aufgalopp - zumeist ohne Ball - nahm auch Nationalspieler Bastian Schweinsteiger Teil (241095DIASHOW: Bayerns Planspiele).

Die übrigen Spieler stoßen am Freitag zum Team, wenn ein Fitness-Test auf dem Programm steht. Am Samstag wird die Saison dann feierlich in der Allianz Arena eröffnet.

Heynckes steckt sich "hohe Ziele"

"Ich fühle mich, als würde ich nach Hause kommen", schwärmte ein sichtlicher gelöster Heynckes, als er den prallgefüllten Presseraum betrat.

"Ich freue mich sehr auf diese reizvolle Aufgabe. Wir werden in der kommenden Saison hohe Ziele angehen."

Gleichzeitig schickte "Don Jupp" schon eine Kampfansage an den amtierenden Meister Borussia Dortmund: "Der FC Bayern wird in der kommenden Saison ein anderer sein. Da können sie mal von ausgehen."

Petersen darf auf Stammplatz hoffen

In welchem System der FCB den Angriff auf die Ligaspitze antreten wird, ließ Heynckes offen. Er könne sich sowohl ein System mit drei Spitzen - Ribery, Gomez und Robben - vorstellen, zog aber auch in Betracht, "mit zwei zentralen Stürmern zu spielen."

"Auch junge Spieler haben bei Bayern immer die Chance Stammspieler zu werden", machte er besoders dem neuverpflichteten Zweitliga-Torschützenkönig Petersen Hoffnung.

Nerlinger ist pessimistisch

Dagegen herrscht bei den angestrebten Transfers von Jerome Boateng und Arturo Vidal Stillstand.

Sportdirektor Christian Nerlinger unterstrich zwar, dass beide Spieler "zu den Bayern wechseln wollen", zeigte sich aber aufgrund der "exorbitanten Ablöseforderungen" der abgebenden Vereine pessimistisch.

"Arturo hat klar artikuliert, dass er kommen will", fügte Heynckes hinzu.

"Wenn das widererwarten in diesem Sommer nicht klappt, gehe ich davon aus, dass er im nächsten Jahr kommt."

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