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Felix Magath war bereits von 2007 bis 2009 Trainer beim VfL Wolfsburg © getty

Der ehemalige Schalke-Coach versteht die königsblaue Welt nicht mehr. Den "Wölfen" kündigt Magath einen strikten Sparkurs an.

Wolfsburg - Trainer Felix Magath vom Bundesligisten VfL Wolfsburg hat kein Verständnis dafür, dass er bei der Jahreshauptversammlung seines Ex-Klubs Schalke 04 als "Buhmann" hingestellt wurde.

"Ich glaube, ich habe meine Aufgabe bei Schalke 04 zufriedenstellend erfüllt, ich habe dem Verein durch meine Arbeit viel Geld eingebracht", sagte Magath in einem Interview mit "Sport Bild":

"Der FC Schalke 04 war einmal Vizemeister, einmal Pokalsieger, schied im Halbfinale der Champions League aus, hat allein dort über 50 Millionen Euro eingenommen."

Strikter Sparkurs in Wolfsburg

Für Wolfsburg kündigte Magath derweil einen strikten Sparkurs an.

"Wir müssen sparsamer sein und zusehen, dass wir uns mit dem sportlichen Leistungen dem finanziellen Aufwand, der vorige Saison betrieben worden ist, annähern", sagte Magath, der mit den "Wölfen" in der abgelaufenen Spielzeit erst am letzten Spieltag den Abstieg verhindern konnte.

Natürlich wolle man beim Meister von 2009 wieder erfolgreich sein. Nachdem im Vorjahr Ablösesummen von geschätzt bis zu 60 Millionen Euro ausgegeben wurden, gehe es aber mehr denn je auch um die Finanzierbarkeit. (Sommerfahrpläne: Von Bremen bis Augsburg)

Diego-Trennung unverzichtbar

Unverzichtbar sei die Trennung von Mittelfeld-Diva Diego gewesen. 316092(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse)

"Ich kann nicht eine Mannschaft auswechseln", sagte Magath.

Nach wiederholtem Fehlverhalten des Brasilianers, der am letzten Spieltag der Vorsaison aus dem Teamhotel in Hoffenheim flüchtete und sich dafür bei Magath bis heute nicht entschuldigte, müsse es bei den Niedersachsen nun ohne den Spielmacher weitergehen.

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Mehr Mitspracherecht für Verbände

Nur wenn eine Mannschaft intakt zusammenarbeitet, seien große Erfolge möglich, betonte der Coach.

Kritisch äußerte sich Magath darüber, dass die Vereine ihre Profis zu Länderspielen abstellen müssen und zu wenig in diese Entscheidungen eingreifen können. "Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass Vereine die Spieler bezahlen und es andere gibt, die über die Spieler bestimmen", sagte der 57-Jährige.

Deswegen müsse mit den Verbänden künftig über ein Mitspracherecht diskutiert werden.

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