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In dieser Szene pariert Bielefelds Keeper Eilhoff noch gegen Hannovers Stajner © getty

Hannover 96 tut sich gegen kompakt auftretende Bielefelder schwer und ist am Ende mit dem Remis noch gut bedient.

Hannover - Hannover 96 hat seine verkorkste Hinrunde mit einer weiteren Enttäuschung beendet.

Die Niedersachsen kamen gegen Arminia Bielefeld nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und konnten sich weiter nicht vom Tabellenkeller absetzen.

Die im Klassement noch schlechter platzierten Ostwestfalen überwintern nach dem Remis auf einem Nichtabstiegsplatz, sind spielzeitübergreifend aber schon seit 25 Partien ohne Auswärtssieg.

Wichniarek erzielt Ausgleich

Vor 36.672 Zuschauern in Hannovers Arena brachte Jiri Stajner, der im Angriff den Vorzuzg vor dem zuletzt formschwachen Mikael Forssell erhalten hatte, die Gastgeber mit seinem vierten Saisontreffer in Führung (32.).

Artur Wichniarek sorgte mit seinem zehnten Tor in dieser Spielzeit für den Ausgleich (59.).

96 tut sich schwer

In einer äußerst mäßigen ersten Halbzeit bemühten sich die Platzherren auch ohne den nach einem Disput mit Trainer Dieter Hecking vorerst vereinsintern suspendierten Hanno Balitsch, das Heft in die Hand zu nehmen.

Allerdings tat sich Hannover gegen die kompakt auftretenden Bielefelder schwer, zwingende Torchancen herauszuspielen.

So verpuffte der Schwung der Anfangsphase ohne Wirkung, das Tempo nahm mit zunehmender Dauer der Partie stetig ab.

Zweimal Stajner

Turbulent wurde es erst wieder nach etwa einer halben Stunde. Nachdem Stajner freistehend an Arminia-Schlussmann Dennis Eilhoff gescheitert war (30.), klärte der Keeper der Bielefelder auch einen Freistoß von Arnold Bruggink nach Einschätzung von Schiedsrichter Helmut Fleischer gerade noch vor der eigenen Torlinie (31.).

Beim anschließenden Treffer gab es dann aber keine Zweifel: Stajner drückte eine Ecke von Bruggink aus kurzer Distanz per Kopf ins Netz.

Kaum Arbeit für Jensen

Die Bielefelder brachten in der Offensive zunächst kaum etwas zustande.

Hannovers dritter Torhüter Morten Jensen, der den verletzten Robert Enke sowie den gesperrten Florian Fromlowitz zwischen den Pfosten vertrat und seine zweite Bundesliga-Partie bestritt, wurde im ersten Spielabschnitt fast nur durch Rückpässe seiner Teamkameraden in die Begegnung mit eingebunden.

Wichniarek hing meist in der Luft und kam einzig in der 19. Minute zum Abschluss.

Arminia nach dem Wechsel stärker

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste in ihren Aktionen etwas zielgerichteter und mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem langen Ball über Hannovers zu weit aufgerückte Abwehrreihe marschierten Rüdiger Kauf und Wichniarek allein in Richtung 96-Tor.

Nach einem uneigennützigen Abspiel seines Mannschaftskollegen hatte Wichniarek keine Probleme, zu verwandeln. Im Anschluss hätten die Ostwewstfalen die Begegnung sogar zu ihren Gunsten entscheiden können.

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