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Felix Magath wurde 2009 mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister © getty

Nach der Bestätigung der Träsch-Verpflichtung skizziert Wolfsburgs Boss seine Vision. Der Ex-Stuttgarter sieht die Perspektive.

Wolfsburg - Den Transfer-Poker um Nationalspieler Christian Träsch (Bericht) hat der VfL Wolfsburg gewonnen - jetzt will der deutsche Meister von 2009 wieder nach Europa.

Am Montag bestätigte der VfL die Verpflichtung des ehemaligen Stuttgarters Träsch offiziell und beendete das wochenlange Tauziehen um den siebenmaligen deutschen Auswahlspieler erfolgreich 316092(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse).

"Ich freue mich, mit einem Spieler wie Christian Träsch zusammenarbeiten zu können. Er ist ein laufstarker Mannschaftsspieler, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive über Durchsetzungsvermögen verfügt", sagte Trainer Felix Magath.

"Wollen uns international etablieren

Im "kicker" gab er gleichzeitig die Zielsetzung für die Zukunft aus: "Wir wollen uns in den nächsten Jahren international etablieren." Von dem Gewinn einer zweiten Meisterschaft wollte Magath allerdings (noch) nicht sprechen.

Erst einmal freute sich der Meistertrainer über den gelungenen Transfer des Defensiv-Allrounders: "Christian ist derzeit einer der besten deutschen Spieler auf seiner Position."

Der 23-Jährige erhält beim VfL einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Über die Höhe der Ablösesumme gab es keine offiziellen Angaben, sie soll aber neun Millionen Euro betragen.

Träsch sieht Perspektive

Bereits am Montag absolvierte Träsch unter Magath die ersten Einheiten mit seinem neuen Team.

"Für mich hat der VfL eine gute Perspektive. Felix Magath hat große Ziele, und ich möchte ein Teil dieser Ziele sein und dazu beitragen, dass wir in der Bundesliga oben angreifen können", meinte Träsch.

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VfB als Sprungbrett

Schon am vergangenen Wochenende hatte der Stuttgarter Sportdirektor Fredi Bobic auf der Internetseite des VfB eine Einigung mit den Wolfsburgern bestätigt.

Träsch wär 2007 von 1860 München zum VfB gewechselt, für die Schwaben kam er seitdem in 83 Bundesliga-Spielen zum Einsatz, etablierte sich in der Bundesliga und wurde zum Nationalspieler.

Magath: Umbau nach Plan

Der VfB hatte Träsch unbedingt halten wollen und ihm eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2016 sowie eine deutliche Gehaltsaufbesserung geboten.

Bereits vor zwei Monaten wies der gebürtige Ingolstädter die Offerte allerdings zurück. Neben dem VfL Wolfsburg sollen sich daraufhin auch Bayer Leverkusen und Schalke 04 um Träsch bemüht haben.

Magath betonte weiter, dass der Umbau der Mannschaft für ihn nach Plan verlaufe. "Wir mussten etwas verändern, das haben wir getan", erklärte Magath: "Ich habe das Gefühl, dass da wieder eine Mannschaft heranwächst, die internationales Niveau erreichen kann."

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