vergrößernverkleinern
So war es vor dreieinhalb Monaten: Ümit Özat bricht zusammen © getty

Der herzkranke Kölner muss sich weiter gedulden, Antar wird aussortiert. Bayerns Arena wird "zerstört". Die Bundesliga-Splitter:

München - Das Comeback von Ümit Özat ist weiter in der Ferne: Der im August kollabierte Kölner Bundesliga-Profi wird in absehbarer Zeit nicht auf den Platz zurückkehren. Eine Untersuchung an der medizinischen Hochschule Hannover brachte das Ergebnis, dass der Türke weiter keinen Leistungssport betreiben kann.

"Sie haben mir gesagt, dass ich vor Februar nicht ins Training einsteigen kann. Die Ärzte haben mich davor gewarnt, zu früh wieder anzufangen", sagte Ümit der "Bild".

Ümit war im Spiel beim Karlsruher SC (0:2) vor dreieinhalb Monaten wegen einer Entzündung des Herzmuskels zusammengesackt.

Disziplinarstrafe gegen Antar

Im Punktspiel beim VfL Bochum am Samstag (ab 15 Uhr LIVE ) muss Coach Christoph Daum Daum zudem auf Pierre Wome verzichten (Bronchitis) und Roda Antar.

Daum strich den Libanesen aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader. "Roda ist gegen Bochum nicht dabei. Und er weiß warum", sagte Daum dem Kölner "Express".

Bei der Weihnachtsfeier wieder dabei

Der 28-Jährige, der in dieser Saison die Erwartungen noch nicht erfüllen konnte, soll unter der Woche aufreizend lässig trainiert haben. Am Freitag brach Antar das Training ab, nachdem Daum ihm gesagt hatte, dass er gehen könne, wenn er keine Lust habe.

"Der Trainer hat ihn dann nach Hause geschickt. Wir mussten mal ein Zeichen setzen. Ich hoffe, er nimmt sich das zu Herzen", meinte Manager Michael Meier. Zur Weihnachtsfeier am Samstagabend wird Antar aber wieder bei der Mannschaft erwartet.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst.

Bayern nimmt "Arena-Zerstörung" hin

Der Bayern München nimmt die virtuelle Zerstörung der Allianz-Arena hin und wird keine rechtlichen Schritte wegen eines umstrittenen Werbetrailers einleiten.

In einem PR-Film für den Katastrophen-Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" wird von einem vermeintlichen Einsturz des WM-Stadions berichtet, das im Hintergrund zusammenbricht.

"Es wird rechtlich nichts gemacht. Das Wichtigste ist, dass der Name der Allianz-Arena genannt wird", erklärte Markus Hörwick. In einer ersten Reaktion hatte der Klub-Pressechef noch beklagt, dass Bayern über den Streifen weder informiert noch um Erlaubnis gefragt worden sei.

Nocht brisanter wurde der PR-Film durch im Internet kursierende manipulierte Clips, in denen umherfliegende Wappen des Zweitligsten 1860 München das Stadion in Schutt und Asche legen.

Schäfer verlängert beim VfL

Marcel Schäfer hat seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg vorzeitig um zwei Jahre bis 2012 verlängert. "Ich bin glücklich, dass ich über meine ursprüngliche Vertragslaufzeit hinaus in Wolfsburg bleiben kann", sagte der Neu-Nationalspieler.

"Ich habe mich unter Cheftrainer Felix Magath weiter entwickelt und bin zum Nationalspieler geworden."

Schäfer hatte sein Debüt für die DFB-Auswahl im November gegen England (1:2) gegeben.

Kuranyi fraglich, Bordon wieder im Kader

Schalke 04 bangt vor dem letzten Hinrundenspieltag um den Einsatz von Kevin Kuranyi. Der erfolgreichste Schalke-Stürmer der Saison (5 Tore) brach das Training vor dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Hoffenheim wegen muskulärer Probleme ab.

"Wir müssen abwarten, ob er das Abschlusstraining mitmachen kann", sagte Trainer Fred Rutten. "Erst dann werden wir entscheiden, ob er spielt."

Entwarnung gab es dagegen bei Marcelo Bordon. Der brasilianische Innenverteidiger steht nach seiner Zwangspause wegen einer Verhärtung der Hüftbeugemuskulatur wieder zur Verfügung und wird wohl in die Startformation zurückkehren.

Stürmer wollen Energie verlassen

Die Bulgaren Dimitar Rangelow und Stanislaw Angelow sorgen bei Energie Cottbus für Unruhe. Beide Spieler erklärten vor dem Match bei Bayer Leverkusen, dass sie ihr Engagement bei dem Klub möglichst schnell beenden wollen.

"Ich möchte Energie unbedingt verlassen. Ich kann mich hier nicht mehr weiterentwickeln", sagte Rangelow laut Lausitzer Rundschau einer bulgarischen Zeitung. Auch Angelow beschwerte sich in einem Interview für einen bulgarischen Fernsehsender:

"Ich sehe überhaupt keine Zukunft für mich hier. Wenn ich könnte, würde ich sofort zurück nach Bulgarien gehen. Der Umgang mit mir zeugt von Mangel an Professionalität."

FC-Fans aufgepasst: Hier gibt es eine echte Geißbock-Rarität zu gewinnen...Zum Forum - Diskutieren Sie mit!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel