SPORT1-Experte rät Bayern-Trainer Jupp Heynckes zum System aus Leverkusener Zeiten. In Köln sollte sich jeder hinterfragen.

Hallo Fußball-Freunde,

wie man beim 1:0 des FC Bayern beim VfL Wolfsburg (Bericht) wieder gesehen hat, muss sich die neuformierte Mannschaft erst noch finden.

Dem Spiel der Münchner fehlt es noch an Überraschungsmomenten, weil sie zu sehr aus dem Stand spielen. Das geht alles zu langsam, da werden sich die Bälle im Mittelfeld nur zugeschoben.

Der Ballbesitz ist mit den üblichen 60 Prozent zwar sehr hoch, aber effizient ist das Spiel nicht. Von Spielern mit dieser Klasse erwarte ich mir mehr als nur zwei Torschüsse in einem Spiel.

Ich glaube, FCB-Coach Jupp Heynckes müsste nur das System spielen lassen, dass er in den letzten zwei Jahren in Leverkusen spielen ließ - dann würde die Sache ganz anders aussehen.

Dass die Bayern gegen die "Wölfe" gewonnen haben, war glücklich, auch weil ein regelgerechtes Tor von Patrick Helmes in der ersten Halbzeit nicht gegeben wurde.

In dem Moment, wo der Ball per Kopf verlängert wird, steht Helmes ganz knapp nicht im Abseits.

Ich muss aber sagen, das war eine Situation, die für das Schiedsrichtergespann sehr schwer zu erkennen war. Man kann in diesem engen Fall so oder so entscheiden, ich mache dem Assistenten da keinen Vorwurf.

Beim 1. FC Köln läuft es alles andere als rund. Über das Abwehrverhalten des Teams beim 1:5 auf Schalke (Bericht) brauchen wir nicht diskutieren - da muss man die ganze Mannschaft auswechseln.

Wenn man so eine zweite Halbzeit spielt wie die Kölner, muss sich nicht nur der Trainer hinterfragen, sondern jeder einzelne Spieler.

Trainer Stale Solbakken muss aber auch reagieren. Wenn ich erkenne, dass meine Spieler das System nicht verstehen, muss ich mein System auch ein bisschen auf meine Mannschaft auslegen.

Bis zum nächsten Mal, euer Mario Basler

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