vergrößernverkleinern
Mladen Petric (M.) traf für den Hamburger Sv achtmal per Kopf © getty

Im Sommer kam es zwischen Hamburg und Dortmund zu einem spektakulären Tausch. Aber nur ein Verein profitierte von dem Wechsel.

München - In Hamburg hauen sie sich immer noch vor Freude auf die Schenkel. Mladen Petric ist der größte Transfer-Volltreffer seit Rafael van der Vaart 2005.

Sportchef Dietmar Beiersdorfer gelang mit der Verpflichtung des Kroaten ein Schachzug, den man eigentlich nur als genial bezeichnen kann:

Der Torjäger traf in 14 von 23 Pflichtspielen. Zuletzt beim 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. "Mladen Petric hat den Unterschied ausgemacht - und das nicht zum ersten Mal", lautete die treffende Analyse von Clubchef Bernd Hoffmann.

"Genialer Tausch"

Hamburg hatte sich im Sommer des Problem-Stürmers Mohamed Zidan.

Der Ägypter wechselte im Gegenzug für Petric zu Borussia Dortmund, das zudem 4,5 Millionen Euro erhielt. In Hamburg kam der im Sommer 2007 für 5,8 Millionen Euro aus Mainz verpflichtete Stürmer nie zurecht. Er galt als Kindskopf und undiszipliniert, isolierte sich zunehmend vom Team und verlor immer mehr an Selbstvertrauen.

"Der Tausch Zidan gegen Petric war einfach genial. Ich bin Dortmund heute noch dankbar dafür», sagte der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Horst Becker.

Zidan ergriff die Chance, zurück zu "Ziehvater" Jürgen Klopp zu wechseln. Aber auch beim BVB ist er nicht unbedingt gesetzt, vier Tore erzielte er in der Hinrunde.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel