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Seit dem 29. August hat Ümit Özat kein Pflichtspiel mehr bestritten © getty

Der Kölner Verteidiger kollabierte Spiel gegen den KSC und musste weiderbelebt werden. Gespielt hat er bis heute nicht wieder.

Köln - Am 29. August stockte den Zuschauern im Wildparkstadion und den Fans an den Bildschirmen der Atem.

Der Türke Ümit Özat sackte im Punktspiel des 1. FC Köln beim Karlsruher SC (2:0) in der 25. Minute auf Höhe des eigenen Strafraums zusammen.

Hektisch winken die umstehenden Spieler Betreuer und Ärzte auf das Spielfeld, die sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten.

Am Spielfeldrand bricht Trainer Christoph Daum in Tränen aus, er hatte seinerzeit den Herztod des Kameruners Marc-Vivien Foe im Stadion miterleben müssen.

Rückkehr noch unklar

Özat überlebte. Der Defensivspieler ließ sich mehrfach untersuchen, als Ursache wurde eine Herzmuskelentzündung festgestellt.

Ob Ümit wieder in den Profifußball zurückkehrt, ist nicht klar. Seine Ehefrau Nurdan und die gesamte Familie wollen dieses Risiko auf keinen Fall eingehen.

"Will zu 1000 Prozent sicher sein"

Der Profi hingegen möchte wieder auf den Platz - aber nicht um jeden Preis.

"Die Ärzte haben mich davor gewarnt, zu früh wieder anzufangen. Das ist verständlich. Sie wollen zu 100 Prozent Sicherheit, ich will zu 1000 Prozent sicher sein", sagte er nach der jüngsten Untersuchung in Hannover.

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