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Hans Meyer wurde 1968 und 1970 mit Carl Zeiss Jena DDR-Meister © imago

Überraschend gab Hans Meyer auf der Gladbacher Trainerbank sein Comeback. Dies steht allerdings unter keinem guten Stern.

München - Eigentlich wollte Hans Meyer nur noch Rosen züchten.

Doch als der Hilferuf seiner "großen Liebe" Borussia Mönchengladbach kam, da änderte der 66-Jährige seine Pläne und kehrte auf die Trainerbank zurück.

Mit seinen Sprüchen und seiner Selbstironie belebt er seit dem 18. Oktober wieder das Bundesliga-Geschäft.

Doch Meyer musste schnell erkennen, wie schwierig die Aufgabe beim fünfmaligen deutschen Meister ist. Fast scheint der "Meyer-Effekt" am Niederrhein schon verpufft.

"Wir haben ein Spiel verloren, aber das passiert uns ja öfters", sagte Meyer nach der abschließenden 1:2-Niederlage gegen Dortmund und wirkte schon ein wenig ratlos.

In der vergangenen Saison wurde Meyer in Nürnberg entlassen, als er mit einer vermeintlich stärkeren Mannschaft dem Abstieg entgegen trudelte.

In Gladbach wirkt die Situation fast noch aussichtsloser. Meyers Rückkehr könnte sich also zum Himmelfahrtskommando entwickeln.

Zwei bis drei Verstärkungen hat er bereits für die Winterpause angekündigt, damit seine Rückkehr am Saisonende auch als erfolgreich angesehen wird.

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