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Weiße Weste: Dortmunds Torhüter Weidenfeller spielte 2010/11 14 Mal zu Null © getty

Roman Weidenfeller ist Gewinner der SPORT1-Aktion "Die weiße Weste" - der Nationalelf bringt es ihn nicht näher.

München - In der vergangenen Saison hielt er seinen Kasten 14 Mal sauber. Grund genug, Roman Weidenfeller auszuzeichnen.

Doch trotz seiner überzeugenden Vorstellungen heißt es für den Torwart von Meister Borussia Dortmund: "Weiße Weste" statt Nationaltrikot.

Der 31-Jährige hat zwar den Siegerpokal der SPORT1-Aktion "Die weiße Weste ? Der Torwart-Award" gewonnen.

Doch bei Bundestrainer Joachim Löw bleibt der BVB-Keeper, der zuletzt öffentlich seinen Unmut über die Nicht-Nominierung in den DFB-Kader geäußert hatte, weiter unberücksichtigt.

Dabei hatte er sich die Trophäe in der abgelaufenen Saison 2010/11 mit 14 Zu-Null-Spielen vor dem ehemaligen Schalker und aktuellen Nationaltorwart des FC Bayern, Manuel Neuer (elf "weiße Westen"), und Leverkusens René Adler (neun "weiße Westen") gesichert.

Gegenüber Bundesliga Aktuell auf SPORT1 spricht Weidenfeller unter anderem über Löws Zitat: "Weidenfeller ist gut, wir halten Zieler für den Besseren."

Roman Weidenfeller über...

seine Karriere:

"Ich möchte noch neun Jahre spielen (er ist 31, d. Red.), ich hoffe, dass ich noch eine schöne Zeit vor mir habe."

Löws Zitat:

"Da gibt es nichts anzufügen, Jens Lehmann hat sich dazu geäußert (er hat Weidenfeller gelobt, d. Red.). Ich brauche dazu nichts zu sagen."

den Kontakt zu Löw:

"Ich hatte mehrere Jahre keinen Kontakt."

das Pech mit dem Alter, dass er zwischen den Generationen liegt:

"Damit kann ich kein Pech haben, ich bin im besten Torwart-Alter und liege nicht zwischen den Generationen. Es sollte nur das Leistungsprinzip im Vordergrund stehen."

die jungen Keeper in Deutschland:

"Wir haben in Deutschland die besten Torhüter und werden in den nächsten Jahren keine Probleme haben. Wir haben die beste Ausbildung - durch Internate und Torwarttrainer."

die Sperre von Mario Götze und Sebastian Kehl:

"Ich hätte bei beiden ein Auge zugedrückt, allzu schlimm war es nicht."

Götze und die abgelehnte Arsenal-Offerte:

"Ein Riesentalent, er übernimmt schon in jungen Jahren Verantwortung, die Vereinsseite hat richtig reagiert, wir haben noch viele Aufgabe vor der Brust, die wollen wir gemeinsam angehen."

den BVB-Start:

"Wir haben es uns so vorgestellt, hätten gerne zwei Punkte mehr aus Leverkusen mitgenommen, doch mit einem Remis beim Vizemeister kann man auch zufrieden sein."

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