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Mats Hummels (r., gegen Frings) ist fester Bestandteil des Dortmunder Stammelf © getty

Dortmund will Bayern ein passendes Angebot machen, Bochum buhlt um Gekas und Copado verlässt Hoffenheim. Die Bundesliga-Wechselbörse.

München - Borussia Dortmund will Mats Hummels nicht zum FC Bayern zurückkehren lassen.

Zwar läuft der Leihvertrag mit Innenverteidiger zum Saisonende aus, doch, "wir wollen Hummels mit aller Macht halten", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Bild".

Angeblich bieten die Westfalen fünf Millionen Euro Ablöse für den 19-Jährigen. (Jetzt schon im Bundesliga-Manager das neue Team für die Rückrunde zusammenstellen!)

"Mats hat sich enorm entwickelt", erklärte unterdessen FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (das Interview mit dem FCB-Boss): "Wir befinden uns noch in der Nachdenkphase."

Dennoch ist Watzke zuversichtlich: "Rummenigge hat mir versichert, dass wir erster Ansprechpartner sind. Im Januar erwarten wir ein Signal aus München. Dann erfahren wir, ob sie ihn zurück holen oder wir ihn verpflichten können."

Sport1.de hat weitere Wechsel-Gerüchte und Transfermeldungen aus der Bundesliga zusammengefasst:

Copado verlässt Hoffenheim

Francisco Copado wird den Tabellenführer 1899 Hoffenheim in der Winterpause verlassen. Auf Wunsch des Mittelfeldspielers wurde der bis 2010 laufende Vertrag beim Aufsteiger aufgelöst, wie der Verein mitteilte.

"Paco äußerte uns gegenüber den Wunsch, sich sportlich, aber auch im Hinblick auf seine beruflichen Perspektiven nach der aktiven Karriere noch einmal neu zu orientieren", sagte Manager Jan Schindelmeiser:

"Aufgrund seiner Leistungen und Verdienste in den vergangenen zwei Jahren war es für uns selbstverständlich, diesem Wunsch zu entsprechen."

Der 34-Jährige war im August 2006 von Eintracht Frankfurt zum damaligen Regionalligisten gewechselt und hatte mit 24 Treffern in 60 Partien für die Badener entscheidenden Anteil am Aufstieg in die Zweite Liga (2007) und die Bundesliga (2008).

In der Bundesliga nur noch Ersatzspieler

Im Oberhaus wurde der einstige Kapitän (Spielerportät) nur sechsmal eingewechselt und hatte beim 3:0 gegen Arminia Bielefeld per Foulelfmeter sein einziges Tor erzielt. Beim letzten Spiel gegen Schalke 04 (1:1) war er jedoch nach Spielende nicht bei den Feierlichkeiten anlässlich der Herbstmeisterschaft.

Copado wird bei einem Freundschaftsspiel anlässlich der Einweihung des neuen Stadions in Sinsheim am 24. Januar gegen eine Rhein-Neckar-Auswahl verabschiedet. Der Deutsch-Spanier hatte bereits am Montag seinen Spind in Hoffenheim ausgeräumt und seinen Teamkollegen adieu gesagt.

Vermutlich wird er nun zum Drittligisten Spvgg Unterhaching zurückkehren, wo er vor seinem Wechsel nach Frankfurt Torjäger und Publikumsliebling war.

Die Hachinger bestätigten bereits beiderseitiges Interesse an einer erneuten Zusammenarbeit. Es sei für ihn nicht nur eine reizvolle Aufgabe, sondern vor allem auch eine Herzensangelegenheit, in der Rückrunde der Saison für die Rot-Blauen aufzulaufen, erklärte Copado in einer Pressemitteilung des Klubs.

Zeitz und Löw auf der Streichliste

In der Winterpause sollen zudem Zsolt Löw und Jochen Seitz den Herbstmeister verlassen. Bei Letzterem läuft der Vertrag zum Saisonende aus. Laut Seitzs Berater Klaus Gerster würden ihn die Badener abslöefrei ziehen lassen.

"1860 ist immer ein Thema", sagte Gerster in der "tz" zu den Gerüchten, der Ex-Unterhachinger würde zum Zweitligisten aus München wechseln.

Hertha verzichtet auf Junior Cesar

Hertha BSC Berlin verzichtet auf die Verpflichtung des brasilianischen Linksverteidigers Junior Cesar. Der 26-Jährige sollte von Fluminense Rio de Janeiro nach Berlin wechseln.

Um ihn zu beobachten, war Manager Dieter Hoeneß jüngst mehrere Tage nach Brasilien gereist.

Doch die Hertha-Geschäftsführung habe nun nach "eingehender Abwägung aller sportlichen und finanziellen Aspekte" Abstand von der Verpflichtung des ablösefreien Südamerikaners genommen, teilte der Klub am Dienstag mit.

Bochum will Gekas

Nach Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC ist auch der VfL Bochum bei Bayer Leverkusen wegen Theofanis Gekas vorstellig geworden.

"Es ist unsere Pflicht abzuklopfen, ob es machbar ist", sagte VfL-Manager Thomas Ernst in der "Bild": "Doch nur, wenn Bayern die Bereitschaft erklärt, Gekas auszuleihen, wäre die Rückholaktion für uns finanzierbar."

Gekas spielte 2007 in Bochum und wurde mit 20 Treffern Torschützenkönig.

Leverkusens Sportdirektor will den derzeitigen griechischen Reservisten aber nicht ausleihen. "Es steht nur ein Verkauf zur Disposition", erklärte Rudi Völler. Die Ablöse soll bei 3,5 Millionen Euro liegen.

Gladbach: Galasek könnte ablösefrei kommen

Der frühere tschechische Nationalspieler Tomas Galasek wäre bei einem möglichen Wechsel in der Winterpause von Banik Ostrau zum abstiegsbedrohten Mönchengladbach womöglich ablösefrei. Laut tschechischen Medien habe der 35-Jährige, der in der vorigen Saison unter Borussen-Trainer Hans Meyer noch beim 1. FC Nürnberg spielte, eine mündliche Zusage von Klub-Chef Peter Tomas, bei einem Angebot aus dem Ausland die Freigabe zu erhalten.

Galasek könnte noch in dieser Woche einen Vertrag beim Bundesliga-Schlusslicht erhalten. Seine Familie lebt noch in Nürnberg.

"Das ist dann näher", sagte Galasek über den möglichen Wechsel nach Gladbach. Der erfahrene Mittelfeldspieler könnte eine der von Meyer gewünschten zwei bis drei "echten Verstärkungen" für die Borussia sein.

Wolfsburgs Adlung vor dem Absprung

Wechselabsichten hegt auch Daniel Adlung vom VfL Wolfsburg. Der 21 Jahre alte Offensivallrounder war im Sommer vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth zu den "Wölfen" gewechselt, wurde aber nur beim DFB-Pokalauftakt der Niedersachsen beim FC Oberneuland eingesetzt.

Ansonsten spielte Adlung in der "Zweiten" in der Regionalliga. "Es ist noch nichts entschieden", sagt sein Berater Roger Wittmann: "Wir werdennach dem Hinrundenschluss in Wolfsburg reden.

Im Gespräch ist 1860 München.

Bulgaren-Duo hält Energie die Treue

Ulrich Lepsch glaubt, dass Dimitar Rangelow und Stanislaw Angelow über die Winterpause in Cottbus bleiben. "Diese Wahrscheinlichkeit ist groß. Das Fußballgeschäft ist sehr schnelllebig. Mit ein, zwei Toren kann man viel wettmachen", sagte der Energie-Präsident in der "Lausitzer Rundschau".

Das Bulgaren-Duo hatte vor zehn Tagen die Cottbuser Weihnachtsfeier vorzeitig verlassen und deshalb jeweils eine hohe Geldstrafe aufgebrummt bekommen.

Daraufhin hatten sich beide Profis in bulgarischen Medien öffentlich beschwert und Wechselabsichten geäußert. Im "kicker" ruderte auch Rangelov zurück. "Meine Gegenwart heißt Cottbus, meine Zukunft auch."

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