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Roman Weidenfeller soll neun Jahre beim BVB vollmachen © imago

Der Schlussmann bleibt der Borussia weiter treu. Werder bestraft Diego und Pizarro. Ein Ex-Bremer wirbelt mit einem Samurai-Schwert.

München - Borussia Dortmund setzt auch in den nächsten Jahren auf Torwart Roman Weidenfeller.

Am Mittwoch gaben die Schwarz-Gelben die Vertragsverlängerung mit dem 28 Jahre alten Schlussmann, dessen Kontrakt ansonsten am Saisonende ausgelaufen wäre, bis zum 30. Juni 2011 bekannt. "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Roman", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Weidenfeller habe gerade in der jüngeren Vergangenheit entscheidend zur Stabilisierung der Dortmunder Defensive beigetragen.

Der Ex-Lauterer steht seit 2002 beim BVB unter Vertrag und bestritt bislang 147 Bundesligaspiele.

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga:

?Werder bittet Sünder zur Kasse

Nach den Sperren durch den DFB werden Mittelfeldspieler Diego und Stürmer Claudio Pizarro von ihrem Klub Werder Bremen mit zusätzlichen Geldstrafen belegt.

"Die beiden haben sich, aber auch Werder Bremen geschadet. Das sind Undiszipliniertheiten, die wir nicht dulden können und gegen die wir konsequent vorgehen müssen. Deshalb hat sich die Geschäftsführung zu diesem Schritt entschlossen", sagte Bremens Sportdirektor Klaus Allofs und bestätigte einen Bericht der "Bild-Zeitung".

Über die Höhe der Strafen wollte der Verein keine Angaben machen. Spekulationen zufolge muss Diego 20.000, Pizarro 15.000 Euro zahlen.

Gegen Dortmund spielberechtigt

Die von Werder geahndeten Vorfälle hatten sich im Punktspiel der Hanseaten am 6. Dezember beim Karlsruher SC (0:1) ereignet.

Pizarro war nach einer an Martin Stoll begangenen Tätlichkeit von Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) per Roter Karte des Feldes verwiesen und vom DFB anschließend für drei Partien gesperrt worden.

Diego hatte seinen Gegenspieler Christian Eichner mit beiden Händen gewürgt. Da Winkmann die Szene nicht gesehen hatte, reagierte der Verband nach Ansicht der TV-Bilder und verordnete Diego eine Denkpause von vier Spielen.

Im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund am 28. Januar sind Pizarro und Diego allerdings spielberechtigt.

Friedrich vor Vertragsverlängerung

Auch Arne Friedrich von Hertha BSC Berlin steht vor einer Vertragsverlängerung.

Wie Berliner Zeitungen übereinstimmend berichteten, soll der Nationalverteidiger in Kürze einen neuen Dreijahresvertrag unterschreiben.

Dies sei das Ergebnis der Präsidiumssitzung am Dienstag, bei der die Geschäftsführung um Manager Dieter Hoeneß das Finanzkonzept vorstellte.

Präsident Werner Gegenbauer wollte die Nachricht weder bestätigen noch dementieren, schwärmte jedoch: "Arne Friedrich ist unser Kapitän und eine Persönlichkeit, die sich voll und ganz mit Hertha identifiziert. Natürlich würden wir uns freuen, wenn er verlängert."

Auch Friedrich-Berater Jörg Neubauer wollte zum genauen Verhandlungsstand keine Auskünfte geben. Man befinde sich jedoch in ernsthaften Gesprächen.

Rafinha verliert Führerschein

Der Brasilianer Rafinha vom FC Schalke 04 muss wohl einen Monat auf seinen Führerschein verzichten.

Konrad Kordts, Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen, bestätigte am Mittwoch einen Bericht der "Bild-Zeitung", wonach der Defensivspieler im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit einem Promillewert zwischen 0,5 bis 0,8 erwischt wurde.

Diese Ordnungswidrigkeit wird in der Regel mit einem einmonatigen Fahrverbot geahndet. Zudem stehen vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei sowie eine Geldstrafe von 250 Euro im Raum.

Rafinha hatte zuletzt bereits außerhalb des Rasens Schlagzeilen gemacht, weil er nach Beschwerden von Nachbarn wegen Ruhestörung mehrmals nächtlichen Besuch von der Polizei erhalten hatte.

Verfahren gegen Legat eingestellt

Das Verfahren gegen den ehemaligen Fußball-Profi Thorsten Legat wegen des Vorwurfs der versuchten Körperverletzung mit einer Waffe ist eingestellt worden.

Dies bestätigte das Amtsgericht Remscheid. Der 40-Jährige war wegen eines Angriffs auf eine Gruppe pöbelnder Jugendlicher mit einem Samurai-Schwert angezeigt worden.

Das Verfahren gegen den ehemaligen Spieler des VfL Bochum, von Werder Bremen und Eintracht Frankfurt sowie des VfB Stuttgart und von Schalke 04 wurde eingestellt, nachdem er der Zahlung von 1000 Euro zugunsten des Vereins für Bewährungshilfe in Solingen zugestimmt hatte.

Legat musste sich wegen des Vorfalls aus dem Juni 2007 vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll der einstige Defensiv-Spezialist bei der Auseinandersetzung zu dem Schwert gegriffen und mit der Waffe den Kopf eines Jugendlichen nur knapp verfehlt haben.

Der 243-malige Bundesligaspieler hingegen begründet den Griff nach der im Kofferraum seines Autos liegenden Waffe als Notwehrreaktion, weil die Jugendlichen ihn und seine Frau bedroht hätten.

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