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"Wir mussten das Training abbrechen, weil einige Spieler vor Freude in Tränen ausgebrochen sind." (nach einer Vertragsverlängerung)
Tomas Galasek (r.) war schon in Nürnberg Hans Meyers verlängerter Arm © imago

Mönchengladbach soll sich mit Tomas Galasek und Paul Stalteri einig sein und jagt einen Dortmunder. Die Bundesliga-Wechselbörse.

Von Martin van de Flierdt

München - Routine fehlt, das scheint die wesentliche Hinrunden-Erkenntnis von Trainer Hans Meyer bei Borussia Mönchengladbach zu sein.

Daher bemüht sich das Schlusslicht der Bundesliga, zwei erfahrene Kämpen für die Defensive zu verpflichten - und scheint dabei auf einem guten Weg.

Galasek und Stalteri sollen kommen

Wie der "kicker" berichtet, sind die Borussen mit Tomas Galasek und Paul Stalteri weitgehend einig.

Mit dem 35 Jahre alten Tschechen, der derzeit bei Banik Ostrava aktiv ist, hatte Meyer schon beim 1.FC Nürnberg zusammengearbeitet. Der defensive Mittelfeldmann soll eine Zusage seines Vereins besitzen, ihn ablösefrei gehen zu lassen.

Meyer zuversichtlich

"Ich denke, dass es klappen wird und ich Spieler von Borussia Mönchengladbach werde", wird der 69-malige Nationalspieler Stalteri zitiert. Dem als Rechts- oder Linksverteidiger einsetzbare Stalteri ist bei den Tottenham Hotspur in der laufenden Runde nicht einmal ein Platz auf der Bank vergönnt gewesen.

Der frühere Bremer war im Vorjahr an den FC Fulham ausgeliehen. Einer angedachten Verpflichtung von Dortmunds Angreifer Diego Klimowicz stehen wohl unterschiedliche finanzielle Vorstellungen im Weg. Auch Standards Lüttichs Innenverteidiger Onyewu Oguchi kann wohl lukrativere Offerten vorweisen.

Neuer Kandidat für das Tor

Problematisch gestaltet sich zudem die Torhütersuche. Logan Bailly vom belgischen Erstligisten KRC Genk würde über zwei Millionen Euro Ablöse kosten.

Als Alternative wird nun Olivier Renard von Genks Ligakonkurrent KV Mechelen gehandelt.

Sport1.de hat weitere News von der Wechselbörse.(Jetzt schon im Bundesliga-Manager das neue Team für die Rückrunde zusammenstellen!)

Jovanovic gibt Schalke einen Korb

Lüttichs serbischer Angreifer Milan Jovanovic (Spielerporträt) , der derzeit von Europas Topklubs umworben wird, hat ausgeschlossen, zu Schalke 04 zu wechseln.

"Ich weiß das Interesse von Schalke, Marseille und Aston Villa wirklich zu schätzen", sagte Jovanovic der Zeitung "Het laatste Nieuws". "Aber das ist nicht die Liga der Vereine, für die ich Standard verlassen würde. Ich will höher hinaus."

Fall Dante nicht so einfach

Jovanovics Klubkamerad Dante (Spielerporträt) steht bei Werder Bremen auf der Wunschliste. Den brasilianischen Linksverteidiger wollen die Hanseaten belgischen Medien zufolge in der Winterpause an die Weser locken und bis 2012 an sich binden.

"Es gibt im Moment keine Verhandlungen, und es ist auch nicht so, dass wir bereits vor einer Einigung stehen", sagt Sportdirektor Klaus Allofs. Dantes Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, doch Standard hat eine Option auf zwei weitere Jahre gezogen, was den 26-Jährigen für die Bremer deutlich teurer macht.

Rechtsverteidigertalent Dennis Diekmeier wird die Grün-Weißen im Sommer verlassen. Der U-19-Europameister wird mit dem 1.FC Nürnberg in Verbindung gebracht.

Eintracht leiht Olympioniken aus

Eintracht Frankfurt leiht Leonard Kweuke vom slowakischen Erstligisten Dunajska Streda bis zum Saisonende aus und besitzt eine Option auf eine Verlängerung des Vertrags.

Der 21-jährige Mittelstürmer lief für sein Heimatland Kamerun bei den Olympischen Spielen auf und erzielte in dieser Saison bereits elf Tore.

"Mit dem talentierten Mittelstürmer haben wir dem Wunsch von Trainer Friedhelm Funkel entsprochen, nach der Verletzung von Ioannis Amanatidis einen weiteren Stürmer zur Verfügung zu stellen", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen.

Bayer holt Krol zurück

Nach fünf Jahren beim FC Barcelona kehrt Dennis Krol nach Leverkusen zurück. "Dennis hat bei uns für zweieinhalb Jahre unterschrieben", bestätigte Manager Michael Reschke im "Express" die Verpflichtung des 17-Jährigen zum 1. Januar.

Der Mittelfeldspieler war als Zwölfjähriger von Barca abgeworben worden. "Er soll sich erst einmal einleben", meinte Reschke. "Wir hoffen, dass er den Sprung zu den Profis schafft."

KSC wegen Federico guten Mutes

Noch vor Weihnachten soll die Rückkehr von Giovanni Federico von Borussia Dortmund nach Karlsruhe unter Dach und Fach gebracht werden. Der 28-Jährige soll zunächst ausgeliehen werden, ehe im Sommer über die weitere Perspektive nachgedacht wird.

"Man darf aber nicht so vermessen sein zu glauben, dass alles besser wird, wenn Federico kommt", hält Manager Rolf Dohmen im "kicker" den Ball flach.

Buckley nicht nach Bielefeld

Delron Buckley wird nicht aus Dortmund zurück auf die Alm wechseln. "Der Deal ist geplatzt", meinte Buckleys Berater Rob Moore im "kicker". Dafür ist der Mittelstürmer Dramane Traore (Spielerporträt) von Lok Moskau ein Thema.

"Er hat eine gewisse Qualität", räumt Sportdirektor Detlev Dammeier ein. "Diesen Spielertypus haben wir nicht bei uns im Kader. Er ist eine Option." Auch Wolfsburgs Jacek Krzynowek wird in Bielefeld heiß gehandelt.

Magath zieht vor das Bundesgericht

Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg will die 10.000-Euro-Strafe wegen seiner verbalen Attacken gegen Schiedsrichter Helmut Fleischer nicht akzeptieren und zieht vor das Bundesgericht des DFB.

Der Klub bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Aussage des Trainers in einem Interview mit der Tageszeitung die "Welt".

"Ich habe erneut Berufung eingelegt. Ich fühle mich zu hart bestraft für nur einen Ausspruch. Ich habe mich bei Richtern umgehört, alle haben mir bestätigt, dass ich keine Beleidigung ausgesprochen habe", sagte Magath der Zeitung (Freitags-Ausgabe).

Der Ex-Profi soll dem Unparteiischen eine Spielleitung "unter aller Sau" attestiert haben. In der vorigen Woche hatte das Sportgericht des DFB in mündlicher Verhandlung die Geldstrafe gegen Magath bestätigt, die zuvor am 28. November im Einzelrichter-Verfahren verhängt worden war.

Dagegen hatte Magath Einspruch eingelegt. Das Sportgericht hatte die Strafe damit begründet, dass Magath beim 4:1 gegen den VfB Stuttgart am 22. November "dem Unparteiischen in der Halbzeit verbal sein Missfallen über dessen Leistung zum Ausdruck gebracht hatte".

Fleischer hatte bereits nach dem Schlusspfiff zu Journalisten gesagt, dass bei den Äußerungen von Magath "die Tonart und Wortwahl nicht in Ordnung war".

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