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Giovanni Federico absolvierte bereits 64 Spiele für den Karlsruher SC © getty

Der KSC holt für die Rückrunde zwei alte Bekannte. Galaseks Wechsel nach Gladbach ist wohl perfekt. Die Bundesliga-Splitter.

Von Katrin Freiburghaus

München - Der KSC rüstet für den Kampf gegen den Abstieg auf und setzt dabei offenbar auf Verstärkungen, die keinerlei Eingewöhnungszeit benötigen.

Für die Rückrunde lotste der Tabellen-16. der Bundesliga die zwei Ehemaligen Giovanni Federico (Spielerporträt) und Marco Engelhardt zurück nach Karlsruhe.

Während Federico zunächst bis zum Saisonende von Borussia Dortmund ausgeliehen wird, wechselt Engelhardt vom 1. FC Nürnberg und wird einen Vertrag bis zum Sommer 2012 erhalten.

KSC-Manager Rolf Dohmen bezeichnete die beiden als "Wunschkandidaten", die "ganz weit oben auf unserer Liste standen".

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst.

Galasek-Wechsel wohl perfekt

Auch bei Borussia Mönchengladbach gibt es Neuigkeiten: Nach Angaben des tschechischen Erstligisten Banik Ostrava ist der Wechsel von Routiner Tomas Galasek zum Tabellenletzten bereits perfekt. (Jetzt schon im Bundesliga-Manager das neue Team für die Rückrunde zusammenstellen!)

"Es war eine meiner schwierigsten Entscheidungen. Ich habe wegen meiner Familie beschlossen, nach Deutschland zurückzukehren", sagte der WM-Teilnehmer von 2006.

Galaseks Familie lebt noch immer in Nürnberg, wo der defensive Mittelfeldmann zwei Jahre unter Borussen-Trainer Hans Meyer spielte und 2007 Pokal-Sieger wurde.

Neben Galasek haben die Gladbacher eine weitere Verpflichtung getätigt. Der frühere Profi Manfred Stefes wird nach dem Rücktritt von Christian Ziege neuer Co-Trainer von Meyer und erhält einen Vertrag bis zum Juni 2010.

Brisante Forderungen

Hamburgs Trainer Martin Jol, der beim HSV einen Vertrag bis 2010 besitzt, wird in der britischen Tageszeitung "Guardian" mit deutlichen Forderungen an seinen Arbeitgeber zitiert.

"Ein oder zwei gute Spieler würden das Team richtig verstärken. Und dann bleibe ich länger. Wenn diese nicht kommen, würde ich über einen Wechsel nachdenken", soll Jol gesagt haben.

Der Niederländer relativierte die Aussagen am Donnerstag allerdings bereits über die Presse-Stelle des Klubs. "Das alles ist Blödsinn. Ich habe beim HSV noch viel vor", sagte er.

Dammeier bleibt Armine

Arminia Bielefeld und Sportdirektor Detlev Dammeier haben sich vorzeitig auf eine längerfristige Zusammenarbeit geeinigt.

Der 40 Jahre alte ehemalige Profi unterschrieb am Freitag einen Vertrag über zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2011. Dammeier hatte im März die Nachfolge von Reinhard Saftig angetreten.

Wenig Verständnis für Magath

Das DFB-Sportgericht hat offenbar nur mäßiges Verständnis für den Gerechtigkeits-Feldzug des Wolfsburger Trainers Felix Magath (Trainerporträt), mit dem sich mittlerweile die dritte Instanz beschäftigt.

Magath wehrt sich gegen eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro, die ihm wegen der Beleidigung von Schiedsrichter Helmut Fleischer auferlegt worden war. Magath hatte Fleischers Spielleitung als "unter aller Sau" bezeichnet, betrachtet dies aber nach wie vor nicht als Beleidigung.

Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB- Sportgerichts, sieht das ganz anders. "Der Ausspruch ist formal eine Beleidigung. Wir halten das Strafmaß dementsprechend für außerordentlich maßvoll", sagte er.

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