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Holger Stanislawski spielte von 1993-2004 für den FC St. Pauli © dpa

Der gebürtige Hamburger und aktuelle Hoffenheim-Coach trifft auf den HSV. Die Favoritenrollen beim Schwaben-Duell ist vergeben.

Hamburg - Der Hamburger Jung Holger Stanislawski kehrt heim.

Am Sonntag ( ab 17.15 Uhr im LIVE-TICKER) gastiert der Cheftrainer von 1899 Hoffenheim beim Hamburger SV und damit in seiner Heimatstadt, in der er 18 Jahre als Spieler und Trainer beim HSV-Rivalen FC St. Pauli tätig war.

Seit dieser Saison betreut der 42-Jährige die Kraichgauer.

"Das ist ein besonderes Spiel", bekannte der temperamentvolle Fußballlehrer, um aber gleich den Fokus auf das Spiel zu richten: "Der HSV steht deutlich mehr unter Druck als wir. Das soll aber nicht gleichbedeutend damit sein, dass sie den Sieg mehr wollen. Gerade wenn du unten stehst, brauchst du in den Heimspielen Siege."

Hoffenheim-Ziel: 20 Punkte

Im Februar dieses Jahres gelang ihm noch als Pauli-Trainer ein 1:0-Erfolg bei den "Rothosen", doch dieser Erfolg erwies sich als Strohfeuer. Die Millerntor-Elf stieg am Ende ab.

In Hoffenheim findet "Stani" ganz andere Voraussetzungen vor, sein Team hat bereits 17 Punkte auf dem Konto und rangiert im Mittelfeld der Tabelle.

Stanislawski: "Wir wollen uns die magische Grenze von 20 Punkten in der Hinserie erarbeiten. Aber der HSV wird sehr motiviert sein, sehr aggressiv spielen. Wir werden das Spiel annehmen und versuchen, offensiven Fußball zu spielen."

Mlapa auf dem Zettel

Die Länderspielpause hat er zu intensivem Training genutzt. Die Mannschaft habe gut mitgezogen. "Die Jungs, die hier geblieben sind, haben herausragend gut trainiert. Es hat uns super viel Spaß gemacht. Alle sehr griffig, alle sehr heiß, alle willens. Jeder will in den 16er-Kader, aber die Luft wird deutlich dünner. Es war sehr intensiv, aber gleichzeitig hat es auch unheimlich viel Spaß gemacht."

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Schlagzeilen machte in der Pause vor allem Angreifer Peniel Mlapa, dem für die deutsche U21 in Griechenland (5:4) ein Dreierpack gelang.

"Er war zu Saisonbeginn vor dem Tor immer ein bisschen nervös und hektisch. Er hat sich jetzt aber bewiesen und sich beim Trainerstab in den Fokus gespielt", äußerte der 1899-Coach.

Petric fällt aus

Gegner HSV muss auf Mladen Petric nach einem Muskelfaserriss verzichten. "Bei ihm wird es noch nicht für einen Einsatz langen", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink.

Für den Kroaten Petric wird wohl der Schwede Marcus Berg in der Anfangsformation stehen.

Dennoch gehen die Hamburger, die unter Fink in drei Bundesliga-Partien noch keinen Sieg, aber drei Unentschieden erzielen konnten, mit breiter Brust in das Spiel (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Fink sieht Chancen

"Wir haben im Spiel gegen Leverkusen viel Selbstvertrauen gesammelt. Das sollten wir mitnehmen fürs Wochenende", sagte Fink mit Blick auf das 2:2 in Leverkusen, bei dem der HSV einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatte.

"Hoffenheim hat gute und vor allem schnelle Einzelspieler mit Obasi, Mlapa, Ibisevic und Babel. Aber sie sind nicht im absoluten Hoch, deswegen rechnen wir uns etwas aus", sagte Fink.

Stuttgart klarer Favorit

Klar verteilt sind die Rolle im zweiten Sonntagsspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Neuling FC Augsburg ( ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) .

Die Gastgeber wollen mit einem Sieg an den Spitzenteams dran bleiben. 4000 FCA-Fans werden die bayerischen Schwaben in Richtung Stuttgart begleiten.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

VfB Stuttgart: Ulreich - Boulahrouz (Bauer), Niedermeier, Tasci, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic - Harnik, Hajnal, Okazaki - Cacau

FC Augsburg: Amsif - Reinhardt, Callsen-Bracker, Langkamp, Verhaegh - Hosogai, Davids - Brinkmann, Baier, Werner - Mölders

Schiedsrichter:Dingert (Lebecksmühle)

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Bruma, Aogo - Rincon, Kacar - Töre, Jansen - Berg, Guerrero

Hoffenheim: Starke - Beck, Vorsah, Compper, Braafheid - Rudy - Johnson, Salihovic - Obasi, Babel - Ibisevic

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

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