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Babak Rafati pfeift seit 2005 in der höchsten deutschen Spielklasse © imago

Der Vater von Babak Rafati hat keine Erklärung für den Selbstmordversuch. Als Schiedsrichter sei der Sohn zufrieden gewesen.

Köln - Der Vater von Schiedsrichter Babak Rafati, Djalal Rafati, hat keine Erklärung für den Selbstmordversuch seines Sohnes.

"Von Depressionen oder Burn-out hat mein Sohn nie etwas erzählt. Wenn er das getan hätte, hätte ich reagiert", sagte er im Gespräch mit dem Kölner "Express".

Auch seine Tätigkeit als Referee habe dem Sohn keine Probleme bereitet.

"Er war sehr zufrieden. Ich bin selbst vor wenigen Tagen am linken Auge operiert worden und konnte deshalb nicht nach Köln fahren. Ich kann nicht verstehen, warum Babak das getan hat", sagte Djalal Rafati.

"Du musst dich jetzt erst einmal erholen"

Am Samstagabend hatte der Vater erstmals nach dem Vorkommnis persönlichen Kontakt mit Babak Rafati.

"Er sagte nur: Papa, verzeih mir, was ich getan habe. Ich habe ihm gesagt. Natürlich, du musst dich jetzt erst einmal erholen", sagte Djalal Rafati.

Vorschlag das Spiel abzugeben

Kontakt hatte der Vater auch am Freitagabend und Samstagmorgen mit seinem Sohn. Am Spieltag rief Babak Rafati seinen Vater an und erklärte, es gehe ihm nicht so gut.

Djalal Rafati machte ihm den Vorschlag, die Spielleitung für die Begegnung Köln-Mainz abzugeben. Djalal Rafati: "Er sagte: Ich werde mich nachher wieder melden. Dann hat er aufgelegt. Seine Freundin und deren Mutter haben mit mir auf den Anruf gewartet."

Keine Erklärung

Schließlich habe sich die Polizei gemeldet und über den Vorfall informiert.

Eine Erklärung für die Kurzschlusshandlung von Babak Rafati hat der Vater nicht:

"Nein! Mit seiner Freundin ist er seit vielen Jahren zusammen und glücklich. Sie macht alles für ihn und ist eine tolle Frau. Mit ihr kann das nichts zu tun haben", sagte er dem "Express".

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