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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Marco Reus hat in den letzten drei Spielen sieben Tore erzielt © getty

Karl-Heinz Rummenigge bekräftigt das Münchner Interesse an Reus. Auch Götze steht auf dem Wunschzettel. Ein Sorgenkind überrascht.

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat das Werben von Rekordmeister Bayern München um Jung-Nationalspieler Marco Reus von Borussia Mönchengladbach noch einmal öffentlich intensiviert.

"Er ist eines der interessanten Talente. Er könnte uns auf Dauer noch mehr Qualität geben. Die Qualität, die wir suchen", sagte Rummenigge der "Welt am Sonntag".

Reus habe zwar "eine Klausel im Vertrag, die nicht ganz billig ist", sagte Rummenigge mit Blick auf die angeblich auf 17 Millionen Euro festgeschriebene Ablösesumme.

Doch er betonte auch, dass er einen baldigen Transfer von Reus an die Isar für richtig halte. 484426(DIASHOW: Der 13. Spieltag)(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Zu früh gibt es nicht"

"Zu früh gibt es nicht! Es gibt nur ein Kriterium, das heißt Qualität." Diese besitze Reus, der seine Karriere laut Rummenigge mit einem Wechsel nach München "in die richtige Richtung" lenken könnte:

"In Mönchengladbach ist Reus der einzige deutsche Nationalspieler, bei uns wäre er der neunte oder zehnte. Da tut er sich leichter."

Auch Götze auf dem Zettel

Auch das Interesse an Mario Götze von Meister Borussia Dortmund bestätigte Rummenigge. "Götze ist trotz seiner erst 19 Jahre ein großartiger Spieler. Dass wir solche Spieler beobachten, ist klar", sagte er, fügte aber an:

"Ein Transfer ist aber immer ein Drei-Parteien-Geschäft: Der aktuelle Klub, der interessierte Klub und der Spieler. Ob eine Lösung in diesem Verbund möglich ist, kann ich heute nicht voraussagen." (BERICHT: BVB siegt in München)

Lob für Breno

Dem langjährigen Sorgenkind Breno, gegen den weiter wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt wird, prophezeite Rummenigge eine gute Zukunft in München.

"Er hat eine wunderbare Entwicklung genommen. Es ist zum ersten Mal etwas festzustellen, was vier Jahre lang nicht da war: Breno ist glücklich und zufrieden. Er hatte immer mindestens zwei, manchmal auch sechs Kilo zu viel. Jetzt ist er schlank wie eine Tanne, trainiert sehr gut und fängt an, Deutsch zu sprechen", berichtete der Vorstandsboss:

"Es besteht die Chance, dass wir ihn fußballerisch zugunsten des FC Bayern retten können."

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