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Claudio Pizarro erzielte in dieser Saison bereits elf Treffer für Werder © getty

Der FCB steht nach der Pleite gegen Dortmund in Mainz ebenso unter Druck wie Werder nach dem Gladbach-Debakel gegen Stuttgart.

Mainz/Bremen - Nach dem Hohn und Spott des vergangenen Wochenendes wollen Bayern München und Werder Bremen wieder in die Erfolgsspur zurück.

Werder möchte nach dem 0:5-Desaster bei Borussia Mönchengladbach im Verfolgerduell gegen den VfB Stuttgart Wiedergutmachung betreiben (So., ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Dabei ist allerdings der Einsatz von Torjäger Claudio Pizarro fraglich.

"Es ist eher unwahrscheinlich, dass er uns zur Verfügung steht, aber wir haben noch ein bisschen Hoffnung und werden uns weiterhin gedulden", sagte Trainer Thomas Schaaf.

Der Peruaner, der in dieser Saison für die Norddeutschen bereits elf Tore erzielte, laboriert an einer Bänderverletzung im Knie.

VfB rechnet mit Pizarro

Bei den Stuttgartern geht man aber von einem Einsatz aus.

"Pizarro ist ein überragender Spieler", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic und Trainer Bruno Labbadia äußerte: "Ich rechne damit, dass er spielt."

Bayern will Tabellenführung zurück

Bayern München will nach seiner erfolgreichen Champions-League-Woche beim FSV Mainz das 0:1 gegen Borussia Dortmund vergessen machen und wieder die Tabellenführung übernehmen (So., ab 17.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Und davon sind die Stars des Rekordchampions offensichtlich überzeugt.

"Volle Konzentration auf die Liga"

"Wir können uns jetzt voll auf die Bundesliga konzentrieren", sagte Bayern-Topjäger Mario Gomez nach dem 3:1 unter der Woche in der Königsklasse gegen den FC Villarreal.

Nicht nur angesichst dieser Aussage müssten die Mainzer in Ehrfurcht erstarren, denn auch Toni Kroos forderte vor dem Ausflug zu den Rheinhessen unmissverständlich:

"Wir müssen die Hoffnungen der Konkurrenten im Keim ersticken und im nächsten Ligaspiel zeigen, dass wir weiter vorneweg marschieren."

[kaltura id="0_3vfyyyxj" class="full_size" title=" Robben ist sehr wichtig "]

Heynckes stapelt tief

Jupp Heynckes macht allerdings vor dem Duell mit dem vermeintlichen Underdog in Understatement.

"Mainz spielt in dieser Saison sehr unterschiedlich. Sie haben aber immer eine gute Organisation und lassen den Gegner nicht in Ruhe", sagte der Bayern-Coach.

"Wir müssen nicht nur gut Fußball spielen, sondern auch kämpferisch überzeugen. Die Mainzer werden über ihre Verhältnisse spielen und 110 Prozent abrufen."

Heynckes will sich auch nicht vom 15. Platz der Mainzer blenden lassen, zumal der FSV sich zu Beginn des Monats durch das 3:1 gegen Stuttgart wieder Selbstvertrauen holte.

Müller droht erneut die Bank

Beim FCB droht WM-Torschützenkönig Thomas Müller erneut ein Platz auf der Ersatzbank. (BERICHT: Heynckes und sein Edel-Roulette)

Bei den Spitzenklubs in Europa sei es selbstverständlich sei, dass auch Stammspieler nicht immer von Anfang an spielten, erklärte Heynckes dazu:

"Das ist eine Normalität - auch bei Bayern München".

Für Müller könnte wieder der wochenlang verletzte Arjen Robben zum Zuge kommen, der laut seines Trainers Spielpraxis benötigt.

Noveski-Einsatz fraglich

Mainz, das am vergangenen Samstag wegen des Selbstmordversuches von Schiedsrichter Babak Rafati in Köln ungewollt pausierte, bangt gegen die Bayern um den Einsatz von Nikolce Noveski (Oberschenkel-Zerrung) und Jan Kirchhoff (Prellung am Knie).

Zudem fehlt dem Team von Thomas Tuchel der rotgesperrte Eugen Polanski sowie die Langzeitverletzten Marcel Risse und Adam Szalai.

Trotzdem wolle man sich vor dem Favoriten nicht verstecken, schließlich haben die Mainzer die Bayern in den vergangenen zwei Jahren zweimal geschlagen.

"Wir können nur gewinnen"

"Wir haben nichts zu verlieren, nur viel zu gewinnen", sagte FSV-Manager Christian Heidel und sein Trainer Thomas Tuchel meinte vieldeutig:

"Man muss groß denken, um Großes zu erreichen. Bayern ist die Hausnummer im deutschen Fußball, eine hohe Hürde. Doch wir wollen auch gegen so ein Kaliber unser Spiel durchbringen."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Werder Bremen - VfB Stuttgart

Bremen: Wiese - Ignjovski, Prödl, Naldo, Schmitz - Bargfrede - Fritz, Hunt - Marin - Arnautovic, Rosenberg (Pizarro)

Stuttgart: Ulreich - Boularouhz, Tasci, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic - Harnik, Hajnal, Okazaki - Cacau.

FSV Mainz 05 - Bayern München

Mainz: Wetklo - Pospech, Bungert, Svensson, Fathi - Caligiuri, Kirchhoff, Soto - Ivanschitz - N. Müller, Ujah

München: Neuer - Boateng, van Buyten, Badstuber, Lahm - Luiz Gustavo, Alaba - Robben (Müller), Kroos, Ribery - Gomez

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