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Carlos Zambrano kam 2006 von Academia Deportiva Cantolao zu den "Königsblauen" © imago

Die Riege der Unzufriedenen wächst auf Schalke weiter an: Nun muckt Youngster Zambrano auf - und will schnellstmöglich weg.

Von Tobias Schneider

München - Der FC Schalke 04 kommt nicht einmal in der spielfreien Winterpause zur Ruhe.

Die Posse um die wechselwilligen Edelreservisten Albert Streit, Gustavo Varela, Carlos Großmüller, Peter Lövenkrands und Ze Roberto hält die "Knappen" ohnehin seit Monaten auf Trab.

Nun muckt ein weiterer Akteur aus der zweiten Reihe auf:

Carlos Zambrano schießt aus dem Heimaturlaub in Peru Giftpfeile in Richtung des S04-Coaches Fred Rutten.

"Ich fühle mich nicht wohl auf Schalke. Der Trainer muss wissen, warum ich nicht spiele. Ich habe die Lust verloren", mosert Zambrano in der "Bild".

Keine Einsatzzeit

Der 19-Jährige, Kapitän der U20-Auswahl seines Landes, war 2006 aus seiner Heimat nach Gelsenkirchen gewechselt, spielte vergangene Saison noch in der A-Jugend.

In dieser Spielzeit kommt Zambrano jedoch auf noch keine einzige Minute Einsatzzeit - und forciert seinen Wechsel.

Interesse anderer Klubs?

"Ich will spielen", so Zambrano, dem angeblich mehrere Angebot vorliegen sollen.

Demnach sind Köln, Freiburg, Dortmund und River Plate Buenes Aires an dem 1,85 Meter großen Verteidiger interessiert, dessen Vertrag bei Schalke noch bis 2012 läuft.

Gespräche mit Manager Andreas Müller sollen bereits stattgefunden haben, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Ze Roberto: Nie wieder Schalke

Zumindest in der Personalie "Ze Roberto" herrscht wohl Klarheit: Der Brasilianer kündigte gegenüber "globoesporte.com" an, nicht mehr für Schalke aufzulaufen: "Ich kehre nicht mehr nach Deutschland zurück."

Er habe auf Schalke viele Probleme erlebt, die ihn davon abhielten, dort seine Karriere fortzusetzen, sagte sein Berater. Zudem habe "Ze Roberto II" das kalte Wetter in Deutschland nicht behagt - und die frühen Trainingszeiten.

Immerhin hat Müller damit ein Sorgenkind los. Blieben noch Großmüller, Varela, Streit, Lövenkrands - und nun eben auch Zambrano.

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