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Timo Gebhart (l.) erzielte in dieser Saison fünf Tore in der Zweiten Liga © getty

Der VfB Stuttgart verpflichtet einen der begehrtesten deutschen Nachwuchsspieler. Pavel Pardo ist dagegen wieder in der Heimat.

Stuttgart - Bundesligist VfB Stuttgart hat sich wie erwartet die Dienste von Junioren-Nationalspieler Timo Gebhart (Spielerporträt) von Zweitligist 1860 München gesichert.

Der 19-Jährige unterschrieb am Dienstag bei den Schwaben einen Vertrag bis Juni 2013 und wird schon beim Trainingsauftakt am Sonntag zum Kader des fünfmaligen deutschen Meisters stoßen.

Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. Zuletzt wurde über eine Transfersumme von etwa drei Millionen Euro spekuliert.

Gebhart hatte im Sommer großen Anteil am Titelgewinn der U19 bei der Europameisterschaft in Tschechien und gilt als eines der größten deutschen Talente. Für die "Löwen" bestritt er 37 Spiele in der Zweiten Liga, in denen er fünf Tore erzielte.

Er kann im Mittelfeld auf jeder Position spielen, könnte aber speziell Pavel Pardo (Spielerporträt) ersetzen. Der Mexikaner wechselt zurück zu seinem Ex-Klub CF America. Pardo wurde von seinem neuen Arbeitgeber bereits als Zugang vorgestellt und kostet etwa 400.000 Euro Ablöse.

"Bundesliga mein Ziel"

Gebhart sieht seinen Wechsel derweil als logischen Schritt in seiner Entwicklung.

"Mein Ziel war es immer, in der Bundesliga zu spielen. Ich habe mich auch deshalb für den VfB entschieden, weil man hier den jungen Spielern großes Vertrauen entgegenbringt. Ich möchte beim VfB meine Stärken einbringen und den Sprung zum Stammspieler schaffen", sagte der künftige Stuttgarter.

Ikeng nach Bremen

Auch Jose-Alex Ikeng verlässt das "Ländle" Der 20-jährige Mittelfeldspieler hatte seinen Vertrag bei den Schwaben Mitte Dezember aufgelöst und wechselt ablösefrei zu Werder Bremen.

Der Deutsch-Kameruner erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende und reist mit den Bremern im Januar ins Trainingslager ins türkische Belek.

Danach soll er aber erst einmal bei der Werder-Reserve in der dritten Liga zum Einsatz kommen.

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