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Luca Toni (M.) erzielte in der Hinrunde in der Bundesliga neun Tore für den FC Bayern © getty

Der Stürmer fühlt sich beim Rekordmeister pudelwohl und hat noch große Ziele. Eintracht Frankfurt hofft auf vier Rückkehrer.

München - Starstürmer Luca Toni möchte noch möglichst lange bei Rekordmeister Bayern München spielen.

"Wenn man mich nicht wegschickt, bleibe ich in Deutschland", sagte der 31-Jährige, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 2011 läuft, in einem Interview mit der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Unmittelbar nach seinem Wechsel an die Isar im Sommer 2007 habe er Schwierigkeiten gehabt, doch mittlerweile fühle er sich sehr wohl in München, ergänzte Toni (Spielerporträt).

"Bei Bayern werde ich verwöhnt. Man ist mir nahe, vor allem, wenn ich keine Tore schieße, oder verletzt bin. Ich fühle mich wie zu Hause", versicherte er.

Meisterschaft und Champions League möglich

Der Angreifer glaubt fest an die erfolgreiche Titelverteidigung mit dem FC Bayern. Hoffenheim spiele zwar gut, Bayern habe aber die stärkste Mannschaft der Liga - obwohl der Saisonbeginn mit dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann nicht einfach gewesen sei.

"Neuer Trainer, viele Verletzungen, neue Systeme, viele Änderungen: Es gab Probleme, doch wir haben den Ausweg gefunden, weil wir wissen, dass Klinsmann ein guter Mann ist."

Der Weltmeister hält die Bayern sogar für stark genug, den ganz großen Wurf zu schaffen und die Champions League zu gewinnen. "Wir sind einzigartig: Wir können jeden besiegen", sagte er.

Genervt ist Toni nur von Hoffenheims Toptorjäger Vedad Ibisevic, der mit 18 Toren die Bundesliga-Schützenliste anführt. "Ibisevic ist stark. Es tut mir leid, dass ich nicht der Stärkste bin."

Sport1.de hat weitere Bundesliga-News zusammengefasst:

Eintracht-Quartett vor Comeback

Leichte Entwarnung bei Eintracht Frankfurt: Trainer Friedhelm Funkel kann beim Start der Vorbereitung auf die Rückrunde am Freitag auf die Rückkehr von zuletzt vier verletzten Stammspielern hoffen.

Alexander Meier, Ümit Korkmaz, Zlatan Bajramovic und der Brasilianer Chris stehen bei den personell gebeutelten Hessen zu Beginn des neuen Jahres vor dem Comeback (Der Kader der Eintracht).

"Wenn die vier tatsächlich dazukommen, würde uns das richtig weiterhelfen", sagte Funkel. Allerdings wird das Quartett bei den bevorstehenden Hallenturnieren am Samstag in Halle/Westfalen, am Sonntag in Frankfurt und am Montag in Mannheim definitiv nicht eingesetzt werden.

Amoroso zurück zu den Wurzeln

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Marcio Amoroso kehrt zu seinem ersten Profi-Verein zurück. Der Brasilianer, 2002 mit Borussia Dortmund Deutscher Meister und bester Torjäger der Bundesliga, hat einen Vertrag bei Zweitligist Guarani in seiner Heimat unterschrieben.

Eigentlich hatte der 19-malige brasilianische Nationalspieler seine Karriere beenden wollen. Amoroso, der von 2001 bis 2004 für den BVB auflief, stand zuletzt bei Aris Saloniki unter Vertrag.

Alpay will Heimatklub kaufen

Alpay, ehemaliger Profi des 1. FC Köln, will in seiner türkischen Heimat zum Klubbesitzer aufsteigen.

Wie der Kölner "Express" berichtet, will Alpay seinen Heimatverein Izmirspor kaufen. Türkischen Medien verriet er demnach: "Ich will Izmirspor kaufen und in die Zweite Liga aufsteigen."

Derzeit verdient er nach eigenen Angaben sein Geld mit dem Import von Luxusautos. Alpay war in der vergangenen Saison von Trainer Christoph Daum wegen Disziplinlosigkeiten aus dem Kölner Kader aussortiert worden.

Ex-"Löwen"-Profi beendet Karriere

Paul Agostino, früher Bundesliga-Profi bei 1860 München, beendet im Februar 2009 nach dem Saisonende in Australien seine Karriere.

Der 33-Jährige, der 187 Erstligaspiele (46 Tore) für die "Löwen" bestritt, wird anschließend ins Management seines Klubs Adelaide United wechseln. Agostino spielte insgesamt 20-mal für die australische Nationalmannschaft.

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