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Wolfsburg soll Interesse an Brienza (hier im Palermo-Trikot) haben © getty

Wolfsburg soll Interesse an einem Italiener haben. Diesmal geht um einen Stürmer von Reggina. Kompany kehrt verspätet zurück.

München - Andrea Barzagli und Cristian Zaccardo sind schon da, doch der VfL Wolfsburg hat offenbar weiter Interesse an italienischen Spielern.

Nun sollen die "Wölfe" Franco Brienza ins Visier genommen haben, wie die "Gazzetta dello Sport" am Mittwoch berichtet.

Der 29-jährige Angreifer von Reggina Calcio spielte bisher zweimal für die italienische Nationalelf und soll bei dem Serie-A-Klub unzufrieden sein.

Vom VfL Wolfsburg gibt es bisher keine Stellungnahme zu der Personalie.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst.

Wolfsburgs Boakye geht zum Club

Vier Tage vor seinem Auftaktspiel in der Zweiten Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg eine weitere Verstärkung verpflichtet. Der Club nahm den ghanaischen Stürmer Isaac Boakye vom VfL Wolfsburg bis 2010 unter Vertrag.

Über die Höhe der Ablöse wurde Stillschweigen vereinbart.

Boakye hat bislang 18 Länderspiele für Ghana bestritten. Der 26-Jährige spielte in Deutschland für den FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld und Wolfsburg. Er absolvierte 61 Bundesligaspiele (14 Tore) und 39 Zweitligaspiele (15). Nürnberg startet am Sonntag gegen den FC Augsburg in die Saison.

Hoffenheims Neuzugang Wellington fehlt zum Ligastart

Aufsteiger 1899 Hoffenheim muss zum Auftakt der Bundesliga am Samstag bei Energie Cottbus auf den brasilianischen Neuzugang Wellington verzichten.

Der 20 Jahre alte Angreifer zog sich im Training einen Muskelfaserriss in der Wade zu und wird dem Team von Trainer Ralf Rangnick damit voraussichtlich drei Wochen fehlen.

Kompany mit Verspätung zurück in Hamburg

Mit einem Tag Verspätung ist der belgische Nationalspieler Vincent Kompany vom Olympischen Fußball-Turnier in Peking zum Hamburger SV zurückgekehrt. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler, der am Vortag seinen ursprünglich geplanten Rückflug verpasst hatte, landete am Mittwoch in der Hansestadt und trainierte bereits wieder mit der Mannschaft.

Er wird somit am Freitag zum Kader des HSV für das Saisonauftaktspiel bei Bayern München gehören.

Die Hamburger hatten gegen den Willen des Spielers auf seiner Heimkehr bestanden, nachdem man ihn für die ersten beiden Spiele des belgischen Olympia-Teams gegen Brasilien und China abgestellt hatte.

Kompany hatte darauf zunächst mit Unverständnis reagiert, sich aber schließlich zum Rückflug bereit erklärt.

Kacar kehrt nicht rechtzeitig zurück

Hertha BSC muss ohne Gojko Kacar in der zweiten Qualifikationsrunde des Uefa-Cups bei NK Interblock Ljubljana am Donnerstag antreten.

Trotz einer Klage seines Klubs spielte Kacar beim olympischen Fußballturnier gegen Argentinien und schied in Peking aus. Der serbische Verband setzte sich über die Klage hinweg und verhinderte so einen Einsatz von Kacar für die Hertha in Slowenien.

"Von den Serben habe ich sowieso nichts anderes erwartet. Ich hatte sowieso den Eindruck, das ist ein Spiel auf Zeit", schimpfte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Frei plant Comeback gegen Schalke

Dortmunds Stürmer Alexander Frei, der sich im EM-Eröffnungsspiel für die Schweiz schwer am Knie verletzte, plant sein Comeback für das große Revierderby.

Am 13. September will Frei gegen Schalke wieder dabei sein. "Es ist realistisch, dass ich dann wieder auflaufen kann", erklärte der 29-Jährige.

Hannovers Lala für zwei Pokalspiele gesperrt

Hannover 96 muss in den kommenden beiden Spielen im DFB-Pokal auf Mittelfeldspieler Altin Lala verzichten. Das Sportgericht des DFB sperrte den Albaner wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung.

Lala hatte in der 24. Minute des Pokalspiels beim Halleschen FC (5:0) bei einem Zweikampf seinem Gegenspieler Thorsten Görke mit dem linken Arm einen Schlag in den Magenbereich versetzt.

Schiedsrichter Lutz Wagner hatte gegenüber dem Kontrollausschuss erklärt, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben. Deshalb konnte der DFB-Kontrollausschuss nachträglich ermitteln.

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