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Bernd Schneider kam 1999 von Eintracht Frankfurt nach Leverkusen © getty

Bernd Schneider steigt nach fast neun Monaten wieder ins Training ein. Lahm leidet unter der Finanzkrise. Die Bundesliga-Splitter.

Von Felix Götz

Leverkusen - Bernd Schneider kann aufatmen: Nach knapp neun Monaten kehrt der 81-malige Nationalspieler wieder zurück ins Mannschaftstraining.

Der Leverkusener stand im April 2008 letztmals für Bayer Leverkusen beim Spiel gegen den VfB Stuttgart auf dem Platz.

"Schnix" litt anschließend an einem Bandscheiben-Vorfall und musste sogar operiert werden.

Dadurch verpasste der 35-Jährige auch seine Teilnahme an der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz.

Schneider fliegt mit ins Trainingslager

Nach langem Bangen, ob Schneider überhaupt wieder zurückkehren würde, ist es jetzt endlich so weit.

"Ich steige ins Mannschaftstraining ein und fliege auch mit ins Vorbereitungslager in die Türkei. Das Wichtigste ist nun, dass ich meine Fitness zu 100 Prozent aufbaue", sagte Schneider (Porträt) der "Bild".

Spielpraxis bei Ulf Kirsten

Die nötige Spielpraxis will der Mittelfeldspieler auch in der zweiten Mannschaft der "Werkself" sammeln, die von Ulf Kirsten trainiert wird.

"Ich werde alles mit Trainer Bruno Labbadia besprechen", kündigte Schneider an.

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Lahm spürt die Finanzkrise und bleibt ewig Münchner

Die Finanzkrise macht sich auch bei Bayern-Verteidiger Philipp Lahm bemerkbar, dessen Aktienquote seiner Anlagen nach eigenen Angaben bei etwa zehn Prozent liegt.

"Klar verliere ich im Moment auch Geld. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass sich die Situation wieder verbessert ? wenn man sich den Luxus leisten kann, sein Geld jetzt nicht aus dem Markt ziehen zu müssen", sagte Lahm dem "Stern".

Bei einem geschätzten Jahresgehalt von sieben Millionen Euro und einem Vertrag bis 2012 kann der 25-Jährige die Verluste verschmerzen.

"Ich will in München alt werden"

Nach seiner Karriere will der Nationalspieler unbedingt in der bayerischen Hauptstadt bleiben.

"Ich will in München alt werden, das weiß ich jetzt schon. Hier gehöre ich hin, hier ist meine Familie. Hier lebe ich doch jetzt schon meinen Traum."

Ümit Özat vor Rückkehr

Es sieht wieder gut aus für Kölns Kapitän Ümit Özat: Der Türke befindet sich nach einer Herzmuskelentzündung auf dem Weg der Besserung.

"Ich warte auf das neueste Ergebnis der Ärzte. Was ich so weiß, sieht es ganz gut aus", gibt sich der 32-Jährige zuversichtlich.

Auch Manager Michael Meier ist optimistisch: "Dass er wieder Fußball spielen kann, ist wohl gesichert."

Daum bremst seinen Schützling

Und Özat (Spielerportrait) möchte bereits in der Vorbereitung wieder loslegen und mit dem Team ins Trainingslager fliegen.

Dort darf der Verteidiger allerdings vorerst nur sehr begrenzt mittrainieren. Richtig los geht es erst, wenn eine Untersuchung Ende Januar positiv ausfällt.

"Jetzt zählt erst einmal, dass Ümit gesund ist und auch wieder spielen darf", deutet Trainer Christoph Daum an, dass er seinen Schützling ganz langsam wieder heranführen möchte.

Hertha-Talent sorgt für Ärger

Bryan Arguez, Mittelfeldspieler von Hertha BSC Berlin, ist zusammen mit drei Teamkollegen aus dem Trainingslager der U20-Nationalmannschaft der USA in Florida geflogen.

Grund seien Disziplinlosigkeiten gewesen. Der Rauswurf soll aber keine Konsequenzen für die Zukunft haben.

Das Quartett mit dem 19-jährigen Arguez soll beim nächsten Mal wieder eingeladen werden.

Eskapaden abseits des Platzes

Arguez (Spielerportrait) war im Januar 2008 nach Berlin gewechselt und hat erst ein Bundesliga-Spiel für den Hauptstadtklub bestritten.

Dafür machte er mit Eskapaden abseits des Platzes von sich reden. Seine Zukunft in Berlin ist ungewiss.

Olympiasieger outet sich als Hoffenheim-Fan

Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner hat offenbar sein Herz für 1899 Hoffenheim entdeckt.

Der stärkste Mann der Welt wird den Herbstmeister bei der Einweihung der neuen Arena am 24. Januar in Sinsheim besuchen.

Im Rahmen eines Freundschaftsspiels tritt Hoffenheim gegen eine Auswahl der Region Rhein-Neckar an.

Erstes Pflichtspiel gegen Cottbus

Der Gegner wird aus Spielern der Klubs SV Sandhausen, Waldhof Mannheim, VfR Mannheim, Ludwigshafen-Oggersheim und Astoria Walldorf zusammengesetzt.

Die erste Bundesliga-Begegnung des Aufsteigers im neuen Stadion findet am 31. Januar gegen Energie Cottbus statt.

Steiner hatte bereits in der Vorrunde ein Spiel der Hoffenheimer besucht und danach die Elf von Trainer Ralf Rangnick als "seinen Lieblingsverein" bezeichnet.

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