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Für Peter Lövenkrands und Albert Streit (r.) sind die Tage auf Schalke offenbar gezählt © imago

Schalke 04 reagiert auf die Unruhen in der Mannschaft und wirft zwei Spieler aus dem Kader. Ze Roberto schürt weitere Probleme.

Gelsenkirchen - Für Peter Lövenkrands und Albert Streit scheint das Kapitel Schalke allmählich auch zu Ende zu gehen.

Beide Spieler werden künftig nur noch mit der Regionalliga-Mannschaft trainieren.

"Diese Entscheidung hat allein sportliche Gründe. Beide Spieler haben in der Vergangenheit geäußert, dass sie Schalke gerne verlassen würden", so S04-Manager Andreas Müller

"Wir haben weiterhin ehrgeizige sportliche Ziele in der Rückrunde zu erreichen. Hierzu brauchen wir einen Kader, in dem jeder sich voll und ganz allein auf Schalke konzentriert", erklärte er weiter.

Varelas Vertrag aufgelöst

Nur mit der zweiten Mannschaft wird auch weiterhin Carlos Grossmüller trainieren.

Der Uruguayer spielt in den Schalker Planungen ebenfalls keine Rolle mehr.

Unterdessen wurde der Vertrag mit dessen Landsmann Gustavo Varela zum 31. Dezember 2008 aufgelöst. Dafür wird der 19-jährige Danny Latza aus der zweiten Mannschaft hochgezogen.

Schalkes Stürmerlegende Klaus Fischer hatte bereits vor kurzem gegenüberSport1.de festgestellt: "Wenn fünf, sechs Leute dabei sind, die aus verschiedenen Gründen unzufrieden sind, dann funktioniert das nicht mehr. Da muss man knallhart durchgreifen und sich trennen, gar keine Frage" (Fischer fordert: Schalke muss ausmisten)

Die Knappen haben jetzt die ersten Trennungen umgesetzt.

"Verstoß gegen Arbeitsvertrag"

Indes ist der Brasilianer Ze Roberto II nicht zum Trainingsauftakt erschienen und scheint damit seinen Abgang zu forcieren. Der Stürmer, der vor einem Jahr für rund drei Millionen Euro gekommen war, hatte bereits kurz vor Weihnachten seinen Abschied aus Gelsenkirchen angekündigt.

"Das ist ein klarer Verstoß gegen seinen Arbeitsvertrag. Wir werden jetzt Kontakt zu ihm suchen und dann alles Weitere klären", sagte Müller.

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