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Marko Pantelic will offenbar seinen Vertrag bis Saisonende in Berlin erfüllen © getty

Während Bremen in der Rückserie in die Erfolgsspur zurückkehren will, hofft Hertha BSC auf eine Fortsetzung des bisherigen Höhenflugs.

Bremen/Berlin - Mit umgekehrten Vorzeichen haben die Spätstarter Werder Bremen und Hertha BSC Berlin am Montag als letzte Bundesliga-Klubs die Vorbereitungen auf die Rückrunde aufgenommen.

Während die Hanseaten nach der enttäuschenden Hinrunde wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wollen, hoffen die Berliner auf eine Fortsetzung des bisherigen Höhenflugs mit der besten Hinserie der Vereinsgeschichte.

"Wir sind ehrgeizig und wir wollen Erfolg. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet", meinte Berlins Manager Dieter Hoeneß, mahnte aber auch: "Der dritte Platz ist schön, aber den müssen wir erst bestätigen."

Dabei wird Trainer Favre wohl ohne weitere Verstärkung auskommen müssen. Man beobachte den Markt, "aber mit Gewalt holen wir keinen", erklärte der Manager.

Werder will "Team schnell flott bekommen"

In Bremen will man sich mit dem Status Quo hingegen auf keinen Fall zufrieden geben. "Es gilt jetzt, die Mannschaft schnell flott zu bekommen. Wir haben uns viel vorgenommen und wissen, dass wir bessere Leistungen und Ergebnisse erzielen können", sagte Coach Thomas Schaaf.

Bis zum Abflug ins neuntägige Trainingslager im türkischen Belek am Donnerstag setzte er insgesamt sechs Einheiten an.

Allerdings hat der Tabellenachte bereits zum Vorbereitungsstart wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

Ohne Quartett ins Trainingslager

Daniel Jensen (Leistenprobleme), Sebastian Prödl (Außenbandriss), Aaron Hunt (Patellasehnenbeschwerden) und Martin Harnik (Knochenödem) werden auf die Reise ins Trainingslager wohl verzichten müssen. Petri Pasanen (Magen-Darm-Grippe) ist angeschlagen.

"Dass wir gleich am Anfang der Vorbereitung solche Probleme haben, kennen wir schon aus der Vergangenheit. Für so etwas sind wir bereits Experten", meinte Schaaf.

Aufgrund der personellen Situation schloss der Coach überstürzte Verkäufe einiger zuletzt aufs Abstellgleis geratener Werder-Spieler aus: "Wenn wir jemanden abgeben, müssen wir auch jemanden neu dazuholen."

Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass Boubacar Sanogo, Dusko Tosic, Peter Niemeyer und Harnik im Falle entsprechender Angebote wohl keine Steine in den Weg gelegt werden würden.

Pantelic beim Auftakt dabei

Bei der Hertha fehlten zum Trainingsauftakt derweil die verletzten Lukasz Piszczek, Lennart Hartmann sowie Sofian Chahed und Gojko Kacar, die beide Ende der Woche vielleicht wieder trainieren können.

Mit dabei war hingegen Stürmer Marko Pantelic, um den die Wechselgerüchte nicht abreißen.

Zwar betonte der Serbe, er werde mindestens bis Vertragsende im Sommer bei Hertha bleiben. Doch hinter den Kulissen wird ein Transfer nicht ausgeschlossen. Angeblich sollen englische und italienische Klubs Interesse zeigen.

Eine konkrete Anfrage liege für den 30-Jährigen jedoch noch nicht vor, erklärte Hoeneß.

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