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Vahid Hasehmian (r.) ist im Sommer zum VfL Bochum zurückgekehrt © getty

Dank Christian Eichner ist der Karlsruher SC mit einem Erfolg in die gefürchtete zweite Saison nach dem Aufstieg gestartet.

Karlsruhe - Die Badener, die nach einem furiosen Start in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit eingebrochen waren, setzten sich am ersten Spieltag durch den Treffer des Eigengewächses (29.) mit 1:0 (1:0) gegen den VfL Bochum durch.

Die 24.800 Zuschauer im Wildparkstadion sahen einen vorsichtigen Start beider Mannschaften.

Die Karlsruher, bei denen drei neue Spieler von Beginn an aufliefen, wie die Bochumer, bei denen ebenfalls drei Neuzugänge in der Startformation standen, scheuten das ganz große Risiko im Spiel nach vorne und waren zunächst darauf bedacht, Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen.

Chancen sind Mangelware

Dementsprechend blieben Torchancen in den ersten 25 Minuten Mangelware. Lediglich Eichner (8.) und Massimilian Porcello (25.) auf Seiten der Platzherren sowie Torjäger Stanislav Sestak (10., 22.) bei den Gästen versprühten ein wenig Gefahr.

Erst nach dem Treffer des bis dahin überragenden Außenverteigers Eichner, der mit einem sehenswerten Distanzschuss erfolgreich war, nahm die Partie Fahrt auf.

Timm verpasst Möglichkeiten

Die Gastgeber, die auf Andreas Görlitz (Sprunggelenkoperation) sowie Michael Mutzel (muskuläre Probleme) verzichten mussten und bei denen Sebastian Freis (Magen-Darm-Virus) nur auf der Ersatzbank saß, hatten durch Christian Timm zwei gute Möglichkeiten zum Ausbau der Führung (34., 36.).

Zuvor hatte der Japaner Shinji Ono mit zwei Distanzschüssen für Gefahr vor dem KSC-Tor gesorgt (31., 33.).

Iashvili auf der Bank

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber, bei denen der Georgier Alexander Iashvili erst nur auf der Ersatzbank saß, weil sich der Offensivspieler aus Sorge um seine Familie in der vom Krieg erschütterten Heimat zuletzt nicht auf den Fußball konzentrieren konnte, zunächst das aktivere Team.

Neuzugang Antonio da Silva (46.), Bradley Carnell (48.) und der neue Kapitän Maik Franz (61.) vergaben aber die sich bietenden Chancen.

Pfostenschuss von Kennedy

Da die Bochumer mit zunehmender Spieldauer ihre Abwehr entblößten und zur Schlussoffensive ansetzten, erspielte sich der KSC auch im Anschluss gute Möglichkeiten.

Die beste Chance vergab in dieser Phase der Australier Joshua Kennedy, der in 68. Minute den Pfosten traf.

Bochum hatte Pech als Sestak in letzter Minute den Ausgleich mit einem Pfostenschuss vergab.

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