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Lukas Podolski wurde mit dem FC Bayern Meister und Pokalsiegr © getty

Lukas Podolski ist sich sicher: Zum Wechsel nach Köln fehlen nur "einige Details". Bis dahin gilt seine Konzentration dem FCB.

München - Nationalspieler Lukas Podolski richtet sich auf seine Rückkehr von Bayern München zum 1. FC Köln im Sommer ein.

"Es müssen jetzt noch einige Details geklärt werden. Aber ich gehe davon aus, dass wir uns bald einigen werden", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Bei "Poldi" dürfte die nahe Rückkehr in die Heimat schon jetzt große Vorfreude auslösen.

Ausgelassen war auch die Freude bei Lukas-Podolski-Fans in Erftstadt bei Köln: Auf die Nachricht hin, dass ein Transfer ihres Idols zurück zum 1. FC Köln so gut wie sicher ist, riefen sie für Samstag die erste "Poldi-Comeback-Party" aus.

Es geht noch um Kleinigkeiten

Bis zum Saisonende will Podolski aber "noch alles geben", um "mit dem FC Bayern die gesteckten Ziele zu erreichen."

Er wisse, dass er der Mannschaft zu 100 Prozent helfen könne, wenn er wieder fit sei.

Die beiden Bundesligisten haben sich hinsichtlich der Ablösemodalitäten mittlerweile angenähert.

"Es geht noch darum, Kleinigkeiten zu regeln. Ich denke, dass wir vielleicht bis Ende des Monats eine Lösung hinkriegen", hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß am Freitag im Trainingslager in Dubai vor einem weiteren Treffen mit seinem Kölner Kollegen Michael Meier erklärt (Podolski-Deal so gut wie perfekt) .

Bayern fordert zehn Millionen Euro für den Transfer des 23 Jahre alten Stürmers im Sommer, Köln hatte zunächst nur 7,5 Millionen geboten.

Podolski kämpft um Anschluss

Podolski (Spielerporträt) kämpft nach einer Grippe derzeit wieder um seine Rückkehr auf den Platz, auf den Trip an den Arabischen Golf hatte er deshalb verzichten müssen.

"Ich bin jetzt im leichten Training und versuche nun - so schnell wie möglich - den Anschluss an die Mannschaft zu bekommen.

Dort hat er inzwischen einen neuen Rivalen bekommen.

Nur noch vierter Stürmer

Nach der Verpflichtung des US-Amerikaners Landon Donovan (Spielerporträt) ist Podolski, der seit November wegen diverser Blessuren ausfällt, in der Stürmer-Hierarchie der Bayern derzeit nur noch die Nummer vier hinter Luca Toni, Miroslav Klose und Donovan.

Der 23-Jährige selber zeigt sich darüber über seine Rückstufung wenig überrascht: "Ich war in den letzten Wochen erst verletzt und dann krank. Aber schließlich war ja Jürgen Klinsmann derjenige, der Landon Donovan verpflichten wollte."

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