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Seit Sommer 2008 spielt Alex Silva für den HSV, er kam vom FC Sao Paulo © getty

Der HSV muss auf Alex Silva verzichten, der sich verletzt. Cottbus verleiht einen Spieler, Herthas Ebert fällt vorerst aus.

München - Alex Silva, Defensivspieler des Bundesligisten Hamburger SV, wird weiter vom Pech verfolgt.

Der Brasilianer zog sich einen Leistenbruch zu und wird voraussichtlich Anfang der Woche operiert.

"Alex Silva wird voraussichtlich drei bis vier Wochen ausfallen", so HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk.

Damit wird der 23-Jährige beim Knüller zum Rückrunden-Auftakt am 30. Januar gegen Bayern München wohl fehlen.

Alex Silva hatte sich zuvor bereits am 7. Dezember im Punktspiel beim 1. FC Köln (2:1) einen Bänderanriss im linken Sprunggelenk zugezogen.

"Das ist natürlich bitter für Alex. Er hat zuletzt konstant gute Leistungen gezeigt", sagte HSV-Coach Martin Jol am Sonntag vor der Abreise ins Trainingslager im spanischen La Manga.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst (Hier gehts zur Transfer-Übersicht aller 18 Bundesligisten!).

Schalke vorerst ohne Kuranyi und Engelaar

Schalke 04 muss im Trainingslager im spanischen Valencia vorerst ohne Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi auskommen.

Der Stürmer laboriert an einer Muskelverhärtung im rechten Oberschenkel, die einen Einsatz im Testspiel am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) gegen den spanischen Zweitligisten UD Levante nicht zulässt.

Auch Orlando Engelaar steht vorerst nicht zur Verfügung, der niederländische Nationalspieler kann wegen eines leichten Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel nur Lauftraining absolvieren.

Herthas Ebert am Sprunggelenk verletzt

Die Verletzungssorgen von Hertha BSC werden immer größer. Mittelfeldspieler Patrick Ebert zog sich im Training eine Sprunggelenksverletzung zu und muss rund fünf Tage mit den Übungseinheiten aussetzen.

Damit beklagen die Berliner in der Vorbereitung zur Rückrunde bereits den neunten Spieler angeschlagenen Spieler.

Bereits pausieren müssen Torhüter Jaroslav Drobny (Haarriss im Querfortsatz des 2. Lendenwirbels), Marko Pantelic (Schleimbeutelentzündung), Par Dardai (Meniskus-Quetschung), Cicero (Muskelverhärtung), Sofian Chahed (Muskelfaserriss), Gojko Kacar (Knochenödem am Schienbeinkopf), Lukasz Piszczek (Reha nach Hüft-OP) und Lennart Hartmann (Reha nach Leisten-OP).

Verteidiger Josip Simunic kann dagegen trotz eines Nasenbein-Anbruchs mittrainieren. Bis auf Hartmann sollen aber alle Spieler am Montag mit ins Trainingslager ins spanische Marbella reisen.

Cottbus leiht Mitreski aus

Energie Cottbus hat sich seines Unruhestifters Igor Metreski entledigt und den Mazedonier bis zum Saisonende an den belgischen Erstligisten Germinal Beerschot ausgeliehen.

Beerschot erhält zudem eine anschließende Kaufoption für den 29-Jährigen. Über die finanziellen Modalitäten wurden keine Angaben gemacht.

Mitreski hat in Cottbus noch einen gültigen Vertrag bis Sommer 2010. Für den FC Energie hat er 63 Bundesligaspiele bestritten, zuletzt aber für Ärger gesorgt.

Der Innenverteidiger hatte Anfang November Trainer Bojan Prasnikar scharf angegriffen und dessen personelles Wechselspiel für den Absturz auf den letzten Tabellenplatz verantwortlich gemacht. Nach seiner öffentlich geäußerten Kritik war bereits gemutmaßt worden, dass Mitreski im Klub keine Zukunft mehr hat.

Kirschbaum geht zu Littbarski-Klub

Der ehemalige U21-Nationaltorhüter Thorsten Kirschbaum verlässt Herbstmeister TSG 1899 Hoffenheim und wechselt nach Liechtenstein.

Der 21-Jährige wird künftig für den FC Vaduz spielen. Vaduz ist Tabellenvorletzter in der Schweizer Super League und wird vom früheren deutschen Weltmeister Pierre Littbarski trainiert.

Thorsten Kirschbaum war in der ersten Bundesligasaison der Hoffenheimer nicht zum Einsatz gekommen.

Zudem hatte Trainer Ralf Rangnick auch noch den früheren Nationaltorhüter Timo Hildebrand in den Kraichgau geholt.

"Ich hoffe, dass durch den Wechsel neue Motivation freigesetzt wird, denn Thorsten hat Talent", erklärte Rangnick.

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