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Mit Lukas Podolski (l.) feiert man in Köln besonders gern © imago

Um den Poldolski-Transfer zu stemmen, plant der 1. FC Köln ein spektakuläres Event: Eine Willkommens-Party für den verlorenen Sohn.

von Peter Schmieder

München - Lukas Podolski wird wohl zum 1. FC Köln zurückkehren. Der Vertrag ist so gut wie in Stein gemeißelt. Weitere Verhandlungen soll es nicht geben.

7,5 Millionen Euro wollen die Münchener in bar, das haben die Verhandlungen vom Mittwoch ergeben.

Kein Pappenstil für den FC. Nun gibt es nach Angaben des "Express" einen spektakulären Plan: Eine "Poldi-Fete" soll den Kölnern die Finanzierung vereinfachen.

Die Bayern haben der Idee schon zugestimmt: Der Prinz wird zum König, und das mit viel "Tam-Tam". Mit einer gigantischen "Poldi-Party" will Köln die fehlenden drei Millionen Euro der Ablösesumme finanzieren.(Podolski-Deal so gut wie perfekt)ad

Die Bayern werden vor Saison-Beginn zu feierlichen Übergabe des verlorenen Sohnes ins RheinEnergy-Stadion nach Köln geladen. Im Rahmenprogramm des Freundschaftsspiels soll eine riesige Feier steigen.

Köln soll helfen

"Ganz Köln wollte Lukas zurück. Nun kann Köln mithelfen, dass wir das hinbekommen", sagte Köln-Manager Michael Meier.

Schunkeln und Feiern für Poldi: "Alle Sponsoren sollen mitmachen. Die Medien. Die Fans."

Fans sollen viel kaufen

Eine riesige Marketing-Maschinerie soll an diesen Tag die fehlenden Millionen generieren. Der Hauptsponsor soll die Verpflegung liefern. Eine Brauerei das unvermeidliche Kölsch. Die Anhänger des FC sollen zuerst einmal zahlreich erscheinen und dann natürlich viele Fanartikel kaufen. Alles für den König! Alles für den Klub!

Meier huldigt schon jetzt dem neuen alten Fußball-Regenten: "Er personifiziert Anspruch und Lebensgefühl zugleich. Für diesen Deal gibt es Argumente jenseits des Materiellen."

Poldi kommt, Novakovic tritt ab

Die Ankunft von Lukas Podolski(Spielerporträt) wirft auch schon ihren großen Schatten auf die Mannschaft. Kapitän Milivoje Novakovic ist sofort bereit sein Amt niederzulegen, sobald Poldi die Rhein-Metropole erreicht.

"Mir würde es nichts ausmachen, wenn Podolski die Binde übernimmt. Er ist schließlich eine Weltklasse-Spieler", gibt sich Novakovic königstreu.

Unterdessen hat Podolski nach überstandener Grippe das Mannschaftstraining im bayerischen Exil wieder aufgenommen.

Beckenbauer: "Er hat zu früh aufgegeben"

Franz Beckenbauer hat den bevorstehenden Abschied Podolskis sogar ein wenig bedauert. "Ich denke, er hat zu früh aufgegeben", sagte der Präsident des FC Bayern. "Vielleicht hätte er sich doch noch durchgesetzt."

Aber warum wie ein Bauer schuften, wenn man als König hofiert wird.

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