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Luca Toni (l.) und Franck Ribery sind seit einem Jahr in München © getty

Ein Trio dominierte den Bundesliga-Manager der Vorsaison. Sport1.de stellt weitere potenzielle Punktgaranten vor.

Von Michael Schulz

München - Bis zum 31. August können die Klubs noch ihre Kader personell verstärken. Gespannt blicken Spieler, Trainer und Fans auf die fast 150 Neuzugänge, die bisher schon in der höchsten deutschen Spielklasse an den Start gehen.

Drei Profis prägten die letzte Spielzeit. Luca Toni vom FC Bayern München holte sich in seinem ersten Jahr gleich die Torjägerkanone. Der Stürmer, der zuvor beim AC Florenz in der Serie A spielte, traf 24 Mal ins gegnerische Gehäuse.

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Fußballer des Jahres fehlt

Sein Teamkollege beim Deutschen Meister, Franck Ribery, wurde von den Sportjournalisten zum "Fußballer des Jahres" gewählt. Der Franzose kam im vergangenen Sommer von Olympique Marseille zu den Bayern.

Allerdings fehlt der Mittelfeldkünstler bis Mitte September. Ribery hatte sich bei der EM einen Syndesmoseriss zugezogen.

Diego kommt später

Dritter im Bunde ist Diego von Werder Bremen. Der Brasilianer, der aktuell mit seinem Heimatland in Peking erstmals olympisches Gold gewinnen möchte, wurde zwölf Mal für die Sport1-Elf nominiert. Jedoch verpasst der 23-Jährige ein Pokal- und zwei Liga-Partien, bevor der Mittelfeldspieler wieder für seinen Klub einsatzbereit ist.

Sport1.de stellt die Profis vor, die nicht nur wegen ihres Einkaufswertes zu den möglichen Top-Stars der Liga werden können.

Tor:

Im Tor sind zwei deutsche Nationalkeeper das Maß aller Dinge. Rene Adler ist mit 8,3 Millionen Euro der teuerste Schlussmann im Bundesliga-Manager. Der 23-Jährige von Bayer Leverkusen wollte am nächsten Mittwoch zum ersten Mal bei einem A-Länderspiel der DFB-Auswahl zwischen den Pfosten stehen, muss aber wegen einer Schulterverletzung passen.

Nutznießer könnte Robert Enke sein, der bei der EM die Nummer zwei in der deutschen Elf hinter Jens Lehmann war. Der Kapitän von Hannover 96 hat einen Transferwert von 8,1 Millionen Euro. Der 30-Jährige stand jedoch letzte Saison in einer der Schießbuden der Liga.

Jens Lehmann hat seine Karriere im Nationalteam beendet. Nun konzentriert sich der 38-jährige Keeper auf seine Aufgabe bei seinem neuen Verein VfB Stuttgart. Lehmann hat aktuell einen Marktwert von 3,9 Millionen. Der einstige Arsenal-Torwart ist damit teuerster Neuzugang bei den Torhütern vor Daniel Fernandes vom VfL Bochum. Der Portugiese mit kanadischen Wurzeln kam von PAOK Saloniki und wurde von Trainer Marcel Koller zur Nummer eins bei den Bochumern bestimmt.

Abwehr:

Nur 21 Gegentore (Ligarekord) kassierten der FC Bayern in der letzten Saison. Großen Anteil daran hatten Philipp Lahm (15,4 Millionen) und Lucio (15,0). Das Duo führt die Liste der teuersten Abwehrspieler im Bundesliga-Manager an.

Konkurrenz bekommen die Bayern-Profis aus Wolfsburg. Dort hat Felix Magath das Kunststück fertiggebracht, zwei Weltmeister zu verpflichten. Und für die beiden italienischen Nationalverteidiger Andrea Barzagli (11,2 Millionen) und Cristiano Zaccardo (8,0) von US Palermo muss am meisten hingeblättert werden.

Mittelfeld:

85 Millionen Euro stehen für die individuelle Teamzusammenstellung bei Sport1.de zur Verfügung. Mehr als die Hälfte kosten die zwei Topspieler im Mittelfeld. Ribery ist mit 26,7 Millionen der teuerste Profi. Etwas preiswerter als der Franzose ist Diego (20,5).

Richtige "Schnäppchen" sind dagegen der Brasilianer Renato Augusto und Orlando Engelaar. Der Südamerikaner soll in dieser Saison für Leverkusen im Mittelfeld die Fäden ziehen. Sechs Millionen hat Bayer für den 20-Jährigen an Flamengo Rio de Janeiro überwiesen. 500.000 Euro weniger musste Schalke 04 für den acht Jahre älteren Niederländer Engelaar an Ehrendivisonär Twente Enschede bezahlen.

Sturm:

Im Angriff sind Toni (24,7) und Miroslav Klose (17,0) vom Deutschen Meister die Führenden bei den Transferwerten. Der Italiener mit 24 Treffern und sieben Vorlagen war Topscorer der Liga. Sein deutscher Sturmkollege mit zehn Toren und acht Assists die Nummer zehn im Oberhaus.

Von solchen Werten können zwei Neue noch träumen. Jefferson Farfan (13,6 Millionen) hatte jedoch schon einen guten Einstand im DFB-Pokal sowie in der Champions-League-Qualifikation. Im Spiel gegen Atletico Madrid (1:0) zog sich der Schalker Rekordtransfer, für den die Königsblauen 10 Millionen Euro an PSV Eindhoven gezahlt haben, aber eine schwere Schulterverletzung zu und fehlt den Knappen vier Wochen.

Fit ist hingegen Mikael Forsell. Der Finne kam ablösefrei von Birmingham City und ist im Bundesliga-Managerfür 5,4 Millionen Euro zu haben. In seinem ersten Spiel - allerdings beim Kreisligist FC Boffzen - schoß der Ex-Gladbacher zehn Tore.

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