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Lukas Podolski spielt seit Sommer 2006 beim FC Bayern © getty

Die Rückkehr von Podolski zum 1. FC Köln zur kommenden Saison ist offenbar perfekt und soll am Montag bekannt gegeben werden.

Über den FC Bayern berichtet Daniel Rathjen

München - Die Rückkehr von Lukas Podolski von Bayern München zum 1. FC Köln zur kommenden Saison ist offenbar perfekt.

"Ich denke, dass am Montag Vollzug gemeldet wird", sagte Manager Uli Hoeneß der "tz".

Podolski, der nach der WM 2006 von Köln zu den Bayern gewechselt war, soll bei seinem Ex-Klub einen Vierjahresvertrag bis 2013 erhalten und rund drei Millionen Euro im Jahr verdienen.

Die Ablösesumme liegt bei zehn Millionen Euro, so viel wie die Bayern damals für den 60-maligen Nationalspieler bezahlt hatten.

Der Transfer geht aber nur über die Bühne, wenn Aufsteiger Köln in der Bundesliga den Klassenerhalt schafft. Die Rheinländer belegen nach der Hinrunde Platz elf.

"Wir wollen hier eine Geschichte schreiben. Und Lukas soll das Gesicht der Geschichte werden", sagte FC-Manager Meier, der in den vergangenen Tagen mit seinem Bayern-Kollegen Hoeneß die letzten Details geregelt hatte.

Lockerer Sieg in Bamberg

Am Samstag hatte der FC Bayern ohne Podolski in Weismain das Testspiel beim 1. FC Eintracht Bamberg ohne Probleme mit 3:0 (2:0) gewonnen.

Tim Borowski (27.), Philipp Lahm (35.) und Miroslav Klose (55.) erzielten die Treffer für den Tabellenzweiten der Bundesliga bei einer Rutschpartie auf fester Schneedecke.

"Der Platz war schon grenzwertig"

"Der Platz war schon grenzwertig. Das wichtigste war, dass nichts Schlimmes passiert ist", sagte Hoeneß, der dem Spielfeld aber auch Positives abgewann.

"Unsere Spieler leben sonst im Luxus. Die sollen ab und zu mal an die Wurzeln zurück, das tut ihnen gut."

Ähnlich sah es Jürgen Klinsmann. "Es ist gut, dass wir ohne Verletzungen zurück nach München fahren", erklärte der FCB-Coach. "Spielerisch kann man bei diesen Verhältnissen im Grunde nichts sagen."

Mit Stars in der Startelf

Der plötzliche Wintereinbruch hatte zuvor auch die Anreise erschwert. Das Chaos komplett machte eine Polizeikontrolle, durch die der Bayern-Bus in den Stau geriet. Daher konnte die Partie erst mit mehr als 30 Minuten Verspätung angepfiffen werden.

Dass der FC Bayern den ersten Test nach dem Trainigslager in Dubai durchaus ernst nahm, zeigte die Startaufstellung auf dem harten Boden, in der unter anderem die Top-Stürmer Miroslav Klose und Luca Toni standen.

Nicht mitgereist nach Weismain war jedoch Franck Ribery, der an einer leichten Prellung leidet. In München geblieben waren ebenfalls Jose Sosa, Lucio, Toni Kroos, Mark van Bommel und Lukas Podolski.

Qual der Wahl beim FCK

Beim Testspiel am Montag bei Zweitligist 1. FC Kaiserslautern kann der FC Bayern dagegen nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Am Sonntag kehrten vier der sieben verletzten oder erkrankten Bayern-Profis ins Mannschaftstraining zurück.

Ribery hat seine Prellung ebenso auskuriert wie van Bommel seine Meniskusquetschung.

Auch Lucio und Jose Sosa, die eine Grippe plagte, sind wieder fit. "Sie sind voll belastbar", sagte Trainer Jürgen Klinsmann über die Rückkehrer. Auf die Rekonvaleszenten Podolski und Toni Kroos muss Klinsmann auch in der Pfalz verzichten.

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