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Ioannis Amanatidis kam in dieser Saison bislang nur fünfmal zum Einsatz © getty

Bitter für Frankfurt: Der Kapitän fällt nach einer Knie-OP lange aus. Auch Köln hat Verletzungssorgen. Die Bundesliga-Splitter.

München - Eintracht Frankfurt muss mindestens noch zwei weitere Monate auf seinen am Knie operierten Kapitän Ioannis Amanatidis verzichten.

"Ich gehe davon aus, dass ich ungefähr im März wieder im Mannschaftstraining dabei sein werde. Wir müssen abwarten, was bei der zweiten Untersuchung Ende Januar herauskommt", sagte der Grieche der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Amanatidis hatte sich Ende Oktober einer Operation am rechten Knie unterziehen müssen, bei der ein Knorpelschaden diagnostiziert worden war.

Wenige Tage zuvor hatte der bereits verletzte Stürmer bei seinem vorerst letzten Einsatz für die Eintracht das Siegtor gegen den Karlsruher SC (2:1) erzielt.

Lorant: Mangelnde Intelligenz?

Kein Verständnis zeigte Amanatidis derweil für die Aussage des früheren Bundesliga-Coaches Werner Lorant, der von den Frankfurtern in der Winterpause verpflichtete Angreifer Leonard Kweuke sei "dreimal so gut" wie der Grieche.

"Wenn Werner Lorant die Intelligenz dort gehabt hätte, wo man sie benötigt, dann wäre er vielleicht noch Trainer in der Bundesliga. Kweuke wird durch solche Sätze enorm unter Druck gesetzt", erklärte Amanatidis.

Lorant, früher selbst Profi bei der Eintracht, hatte den 21 Jahre alten Kameruner Kweuke beim slowakischen Erstligisten DAC Dunajska Streda trainiert.

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Werders Diego bei Alkoholfahrt erwischt

Werder Bremen hat auch abseits des Platzes mit Undiszipliniertheiten seiner Profis zu kämpfen. In der Nacht zum Sonntag wurde Mittelfeldstar Diego in der Hansestadt mit einem Alkoholwert von rund 0,8 Promille im Blut am Steuer seines Autos erwischt.

Da es sich bei dem Vergehen um eine Ordnungswidrigkeit handelt, darf Diego zunächst seinen Führerschein behalten, wird aber wohl mit einem Fahrverbot für mehrere Wochen belegt.

FC-Verteidiger Wome fällt zwei Monate aus

Der 1. FC Köln muss voraussichtlich zwei Monate auf Linksverteidiger Pierre Wome verzichten.

Beim Kameruner, der verletzungsbedingt vorzeitig das Trainingslager im türkischen Belek verlassen musste, wurde ein Sehnenanriss im linken Oberschenkel diagnostiziert. Die Verletzung wird konservativ behandelt.

Wome wird die Reha-Behandlung im Trainingszentrum der französischen Nationalmannschaft in Clairefontaine durchführen. Der 29-Jährige hatte sich im Testspiel gegen den MSV Duisburg (1:0) verletzt.

Özat vor Comeback

Derweil ist das Comeback von Ümit Özat zum Greifen nah. Am Freitag wurde der Kapitän bei einem Herz-Spezialisten in Siegburg untersucht.

"Die Kardiologen sagen, dass es kein Problem geben wird. Mein Herz ist in Ordnung", erklärte Özat gegenüber der "Bild".

Wenn jetzt nichts Gravierendes mehr geschehe, könne er Ende Februar mit dem Lauftraining beginnen. Im August 2008 erlitt der 32-Jährige im Spiel gegen den KSC einen Herzstillstand.

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