vergrößernverkleinern
Bayern-Manager Uli Hoeneß (r.) will alles daransetzen, Franck Ribery zu halten © getty

Bayerns Manager würde bei Ribery nur bei einem Mega-Angebot weich werden. Derweil bastelt der Klub weiter am Team der neuen Saison.

Von Mathias Frohnapfel

München - Begeisterung kann man nicht messen.

Aber wenn Uli Hoeneß posaunt, dass Franck Ribery "150 Millionen Euro" wert ist, dann verdeutlich das zumindest jede Menge Wertschätzung.

Die Münchner bauen im Moment bereits mit Worten einen Schutzwall um ihren Mittelfeldzauberer aus Frankreich.

Denn: Nach dem Transfergetöse um Kaka - ManCity bot 125 Millionen, doch der Milan-Profi lehnte ab - fürchten die Bayern um ihren Starspieler.ad

Hoeneß stellt Ribery über Kaka

"Wenn der Kaka 120 Millionen wert ist, dann ist Ribery 150 Millionen Euro wert! Und dann werden wir darüber nachdenken", sagte Hoeneß.

Abschreckend soll das klingen. Immerhin konkretisiert sich somit auch, was die Münchner mit "unverkäuflich" meinen.

Karl-Heinz Rummenigge hatte noch vor kurzem verkündet: "Es gibt keine Summe der Welt, die uns da auch nur für eine Sekunde überlegen lassen könnte."

Milan angeblich interessiert

Am Montag hatten kurzfristig Gerüchte für Aufregung gesorgt, dass Milan an Ribery interessiert sei, 35 Millionen Euro und Massimo Oddo für den Franzosen biete (zum Artikel). Doch Riberys Berater dementierte umgehend.

Und Hoeneß meinte nur: "Wer das Gerücht gestreut hat muss ein Scherzbold sein."

Klinsmann: Die Planungen laufen

Die Münchner feilen indes weiter an ihrem Kader für die Saison 2009/2010.

Dass Alexander Baumjohann von Borussia Mönchengladbach kommen soll, steht bereits so gut wie fest. Weitere Neuzugänge erscheinen möglich.

"Wir haben in Ivica Olic ja schon einen Spieler verpflichtet, und im Hintergrund sind wir natürlich schon an den Vorbereitungen für die nächste Saison", verriet Trainer Jürgen Klinsmann in Kaiserslautern nach dem vierten Sieg im vierten Testspiel (2:0). (Donovan empfiehlt sich auch per Kopf)

Wie entscheidet van Bommel?

Spannend wird auch sein, ob Mark van Bommel beim FCB bleibt. Bis Ende Januar will der Kapitän über den angebotenen Einjahresvertrag eine Entscheidung bekannt geben.

Fragezeichen stehen hinter der Zukunft des Brasilianers Ze Roberto und des vorerst bis 15. März verpflichteten US-Stürmers Landon Donovan. Außerdem brauchen die Bayern einen Ersatz für Willy Sagnol. Dem Franzosen droht die Sportinvalidität.

Borussia will Hummels

Ebenso offen ist auch noch die Personalie Mats Hummels. Aktuell ist der Verteidiger an Borussia Dortmund ausgeliehen, der BVB würde das Abwehrtalent auch gerne verpflichten.

"Wir warten jetzt auf das Zeichen aus München", sagte Sportdirektor Michael Zorc der "Bild". "Aber es ist auch klar, dass wir für Hummels nicht jeden Preis zahlen."

Zuvor hatte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge angekündigt, zuerst mit Trainer Klinsmann das Thema besprechen zu wollen. Hummels hingegen soll in Dortmund bleiben wollen: "Ich plane weiter mit Borussia."

Sosa: Auch Palermo interessiert

Klinsmann äußerte sich auch zu Mittelfeldspieler Jose Ernesto Sosa. Der Argentinier kommt bislang bei den Münchnern kaum zum Zug. "Für ihn ist es schade, weil er bei uns wenig Spielzeit bekommt. Es ist aber auch kein Problem, wenn er nicht auf Leihbasis wechselt."

Ein Angebot von Espanyol Barcelona, das an Sosa interessiert sein soll, haben die Münchner noch nicht erhalten.

"Von Espanyol ist bisher niemand an uns herangetreten", sagte Hoeneß.

Stattdessen soll nun US Palermo erster Kandidat sein

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel