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Ottmar Hitzfeld ist seit 1. Juli 2008 Trainer der Schweizer Nationalmannschaft © imago

Ottmar Hitzfeld und Matthias Sammer trauen Hoffenheim in der Rückrunde nicht zu, dem Rekordmeister aus München Paroli zu bieten.

München - DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld glauben vor dem Rückrunden-Auftakt der Bundesliga fest an eine erfolgreiche Titelverteidigung von Rekordmeister Bayern München.

Gleichzeitig erwarten beide einen Leistungsabfall bei Herbstmeister 1899 Hoffenheim (Die Ergebnisse des Herbstmeisters) . Dies erklärten die beiden "Premiere"-Experten bei einer Gesprächsrunde in Berlin.

"Man muss davon ausgehen, dass die Bayern frühzeitig Meister werden. Jürgen Klinsmann hat die Mannschaft wieder dahin geführt, dass sie auch schlechte Spiele gewinnt", sagte Hitzfeld.

"Großer Substanzverlust"

Der aktuelle Schweizer Nationalcoach sieht bei den Hoffenheimern vor allem das Problem, dass der verletzte Torjäger Vedad Ibisevic (Kreuzbandriss! 1899 sucht Ibisevic-Ersatz) ersetzt werden muss.

"Er war ja ein Garant für wichtige Treffer. Das ist ein großer Substanzverlust." (Vedad Ibisevic - Das Spielerporträt)

Auch Sammer ist sich sicher, dass das Meisterschaftsrennen bereits vor dem Duell zwischen Hoffenheim und Bayern am 33. Spieltag entschieden ist.

"Ich rechne bei Hoffenheim mit einem kleinen Einbruch. Am Ende werden sie sich wohl bei Platz fünf oder sechs stabilisieren können", erklärte der Europameister von 1996.

Sammer warnt vor Unruhe

Sammer erwartet, dass auf die Spieler des Aufsteigers in der Rückrunde eine Menge einbrechen wird.

"Die äußeren Einflüsse kann man nicht so einfach zur Seite zu schieben. Das wird eine Herkules-Aufgabe für Trainer Ralf Rangnick", sagte der DFB-Sportdirektor.

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