vergrößernverkleinern
Peter Lövenkrands erzielte für Schalke in 44 Spielen sechs Tore © getty

Der Stürmer wechselt von Schalke nach England. S04 zieht ein Talent in den Profikader hoch. Manager Müller verspricht ein anderes Schalke.

München - Der ehemalige Schalker Peter Lövenkrands hat einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Der 28 Jahre alte Stürmer unterschrieb nach einem erfolgreichen Probetraining beim englischen Premier-League-Klub Newcastle United einen Vertrag bis zum Saisonende.

Dies gaben die "Magpies" auf ihrer Vereinshomepage bekannt. Lövenkrands hatte erst vor rund zwei Wochen seinen Vertrag bei Schalke aufgelöst, nachdem er zuvor von Trainer Fred Rutten suspendiert und anschließend zu den Amateuren beordert worden war.

Neu im Schalker Profikader ist dagegen U-19-Europameister Danny. Er unterzeichnete einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2011.

Der Defensiv-Allrounder, der seit Jahresbeginn zum Bundesligakader der Königsblauen gehört, hatte im Sommer 2008 mit der deutschen U19 durch einen 3:2-Endspielsieg gegen Italien den EM-Titel gewonnen.

Der gebürtige Gelsenkirchener spielt seit 1998 für Schalke, zuletzt in der zweiten Mannschaft.

Keine weiteren Verstärkungen nötig

Weitere Verstärkungen hält Schalkes Manager Andreas Müller unterdessen für nicht zwingend nötig. "Wir haben nie gesagt, dass wir mit aller Gewalt jemanden holen wollen", sagte er der "Neuen Ruhr Zeitung".

"Ich bin jemand, der das Risiko nicht scheut. Aber die Mannschaft hat die Qualität, um in der Tabelle noch oben reinzurutschen."

Platz drei sei weiterhin das erklärte und realistische Ziel. "Ich verspreche, wir werden in der Rückrunde eine andere Mannschaft als in der Vorrunde sehen", meinte Müller weiter.

"Bei uns herrscht Einigkeit"

Die Existenz von Disziplinproblemen in der Mannschaft streitet er auch nach der heftigen öffentlichen Kritik von Jermaine Jones ab.

"Bei uns herrscht Einigkeit", sagte der Manager. "Richtig ist aber, dass der Gewöhnungsprozess zwischen Mannschaft und Trainer nach sechs Monaten noch nicht abgeschlossen sein konnte."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel