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Franck Ribery betet vor dem Anpfiff eines jeden Spiels © imago

Der ehemalige Berater des französischen Superstars greift tief in die Kiste und bezichtigt Ribery eines unsteten Lebenswandels.

Von Martin van de Flierdt

München - Bis April 2007 hieß der Berater von Franck Ribery Bruno Heiderscheid.

Das ehemals vertraute Verhältnis zwischen dem heute 40-Jährigen und Bayern Münchens Superstar ist aufgrund des lieben Geldes inzwischen völlig zerstört.

Über vier Millionen Euro will Heiderscheid von dem Franzosen für die Vermittlung des Transfers von Marseille nach München noch haben.

Ein Betrag, der ihm seiner Ansicht nach rechtmäßig zusteht. In Luxemburg läuft daher eine Zivilklage gegen Ribery, in Marseille liegt gar eine Strafanzeige gegen ihn vor.

Heiderscheid schreckt mittlerweile nicht mal mehr davor zurück, ganz tief in die Kiste zu greifen, um seinen ehemaligen Klienten öffentlich zu diskreditieren.

"Wenn ich sehe, wie der die Hände vor den Spielen zum Gebet ausbreitet, kriege ich das feuchte Kotzen", zitiert ihn das Luxemburger Magazin "Revue".

"Nach außen spielt er den Heiligen. Und nach den Spielen wird sich gleich mit fremden Frauen amüsiert. Kein Mensch kann sich vorstellen, welchen Verschleiß er in dieser Hinsicht hat."

Noch nicht unangenehm aufgefallen

Eine Ansicht, die sich durch Riberys bisheriges Verhalten in München nicht nachvollziehen lässt. Der inzwischen zum Islam konvertierte Dribbelkünstler, der nun von Jean-Pierre Bernes beraten wird, hat sich im Nachtleben der Isarmetropole noch nicht blicken lassen.

Bernes wollte die Äußerungen Heiderscheids gegenüber der "Bild am Sonntag" nicht kommentieren: "Das lese ich nicht, dazu sage ich nichts."

Attacke gegen Wahiba?

Nicht auszuschließen ist, dass Heiderscheids öffentliche Attacke in erster Linie gegen Riberys Frau Wahiba gerichtet ist. Heiderscheid behauptet, sie habe ihren Mann mit Nachdruck dazu bewegt, den Kontrakt mit ihm aufzulösen.

Ribery selbst hatte bei den Bayern zuletzt durch einen Trainingsstreit mit Trainer Jürgen Klinsmann (Zoff zwischen Ribery und Klinsmann) und eine missglückte Fahrt mit dem Bayern-Mannschaftsbus 52991 (Die Bilder: Busfahrer Ribery) für Aufsehen gesorgt.

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