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Boubacar Sanogo (M.) spielte bisher für Lautern, den HSV und Bremen © getty

Noch bis Montag ist das Winter-Transferfenster geöffnet. Schon am Dienstag machte Hoffenheim Nägel mit Köpfen und holte den Bremer.

München - "Zwischen null und zwei Stürmern" will Herbstmeister 1899 Hoffenheim laut Manager Jan Schindelmeiser noch in der Winterpause verpflichten.

Den ersten Ersatzmann für den verletzten Torjäger Vedad Ibisevic präsentierte der Aufsteiger dann schon am Dienstag:

Boubacar Sanogo wurde bis Saisonende von Werder Bremen ausgeliehen.

Darüber hinaus sicherte sich Hoffenheim eine Kaufoption auf den 26-Jährigen, der bei Werder bis 2011 unter Vertrag steht.

"Bin glücklich und traurig zugleich"

"Es kommt sehr überraschend. Ich bin glücklich und traurig zugleich", erklärte Sanogo.

"Ich habe mich in der Mannschaft und im Verein sehr wohl gefühlt, habe aber in Hoffenheim vielleicht mehr Chancen zu spielen."

Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste, der noch die sportmedizinische Untersuchung absolvieren muss, soll bereits am Wochenende gegen Cottbus spielen.

"Sanogo ist der Typus Spieler, der die Lücke nach dem Ausfall von Vedad Ibisevic optimal schließen kann", meinte Manager Jan Schindelmeiser.

Der Neuzugang, der seit 2007 für Werder spielte, bestritt bislang 84 Bundesligaspiele (24 Tore) für Bremen, den HSV und Kaiserslautern.

Interesse auch an Dindane

Darüber hinaus ist Hoffenheim nach Informationen französischer Medien an Aruna Dindane von Zweitligist Racing Lens interessiert. Angeblich laufen die Verhandlungen über einen Wechsel des Stürmers bereits, der rund sechs Millionen Ablöse kosten soll.

Der Nationalspieler aus der Elfenbeinküste soll auch ein Angebot von AS Nancy haben, daran aber kein Interesse haben.

Dindane kam 2005 vom RSC Anderlecht, mit dem er 2001 belgischer Meister geworden war.

Darüber hinaus haben die Hoffenheimer in der Ligue 1 als Alternativen angeblich den Ex-Bremer Ivan Klasnic (FC Nantes), André-Pierre Gignac (Toulouse) und Bafé Gomis (Saint Etienne) auf dem Zettel. Letzter soll aber bereits abgesagt haben.

Sport1.de hat weitere Wechselmeldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Hannover weiter an Andreasen dran

Nach dem Ausfall von Abwehrspieler Vinicius will Hannover 96 noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

"Wir arbeiten daran und klopfen derzeit Wechselmodalitäten bei einigen Spielern ab. Wir werden allerdings nur etwas machen, wenn wir davon überzeugt sind, dass uns der Neue auch wirklich verstärkt", sagte 96-Trainer Dieter Hecking.

Als Favorit gilt der ehemalige Bremer Bundesliga-Profi Leon Andreasen. Der 25-jährige Däne steht derzeit beim englischen Premier-League-Klub FC Fulham unter Vertrag und soll rund zwei Millionen Euro Ablöse kosten.

Darüber hinaus soll Interesse am Wolfsburger Reservisten Alexander Madlung bestehen.

Vincius wird sich derweil am Mittwoch einer Operation an der Bandscheibe unterziehen müssen und damit mehrere Wochen fehlen. Zudem ist eine Rückkehr von Valerien Ismael offen.

Bayer: Jentzsch oder Gospodarek als Adler-Ersatz

Bayer Leverkusen steht kurz vor der Verpflichtung eines neuen Ersatz-Torhüters für den verletzten Benedikt Fernandez.

"Wir werden etwas machen. Es gibt zwei, drei Torhüter, die im engeren Kreis stehen", sagte Sportdirektor Rudi Völler der "Bild".

Erster Anwärter ist demnach der beim VfL Wolfsburg aussortierte Simon Jentzsch, gute Chancen hat zudem der bei Borussia Mönchengladbach ebenfalls abgeschriebene Uwe Gospodarek.

BVB lässt Kovac nur bei Ersatzlösung ziehen

Dinamo Zagreb forciert das Werben um Dortmunds Reservisten Robert Kovac.

"Wir haben eine offizielle Anfrage von Zagreb. Noch haben wir uns aber nicht endgültig entschieden. Bis zum Transferschluss am Montag ist ja auch noch ein bisschen Zeit", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Doch Zagrebs Manager, der Ex-Bundesligaprofi Zoran Mamic ist skeptisch: "Der BVB will Robert nur dann abgeben, wenn er kurzfristig einen Ersatz findet - und das wird nicht leicht."

Carlos Alberto verlässt Bremen endgültig

Der Wechsel des Bremer Fehleinkaufs Carlos Alberto zu Vasco da Gama ist endgültig perfekt. Dies bestätigte Werder, nachdem der brasilianische Traditionsklub den Mittelfeldspieler sogar schon vor zwei Wochen als Zugang vorgestellt hatte.

Der mit rund acht Millionen Euro teuerste Transfer der Vereinsgeschichte war zuvor an den FC Sao Paulo und an Botafogo Rio de Janeiro ausgeliehen worden.

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