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Werder Bremen war für Klaus Allofs 1990 bis 1993 die letzte Station als Spieler © getty

Der Sportdirektor will Werder-Boss Jürgen L. Born beerben. Bei Frankfurt ist die Verlängerung mit Coach Funkel fast besiegelt.

München - Klaus Allofs hat Interesse am Geschäftsführungsvorsitz bei Werder Bremen angemeldet.

"Ich denke, dass es nur konsequent wäre, wenn jemand, der schon lange in der Geschäftsführung vertreten ist, diese Aufgabe übernimmt", erklärte der Sportdirektor, der im Sommer 2010 die Nachfolge des dann wohl ausscheidenden Jürgen L. Born übernehmen könnte.

Allofs' Aufgaben im sportlichen Bereich wären von der Umstrukturierung aber nicht betroffen.

Kein Ersatz für Sanogo

Der Manager stellte darüber hinaus klar, dass die Bremer bis zum Ende der Transferperiode am kommenden Samstag keinen Nachfolger für den auf Leihbasis zu Herbstmeister 1899 Hoffenheim abgewanderten Stürmer Boubacar Sanogo verpflichten werden (Sanogo nach Hoffenheim) .

"Wir glauben, dass wir gut gerüstet sind und werden keine überhastete Verpflichtung mehr tätigen", erklärte Allofs.

Allerdings müssen die Hanseaten in den ersten beiden Partien der Rückrunde auf den geperrten Claudio Pizarro verzichten. Zudem sind die Angreifer Martin Harnik und Aaron Hunt verletzt.

"Wir haben nur zwei Spiele zu überstehen, in denen wir nur zwei Stürmer zur Verfügung haben", meinte Allofs.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Eiertanz um Funkel vor dem Ende

Der Eiertanz steht vor dem Ende: Trainer Friedhelm Funkel (DATENCENTER: Trainerprofil) steht bei Eintracht Frankfurt nach dem wochenlangen Tauziehen zwischen Vorstand und Aufsichtrat unmittelbar vor einer Vertrags-Verlängerung bis Ende Juni 2010.

Wie die Eintracht via Pressemitteilung erklärt, hat der dreiköpfige Vorstand den einstimmigen Beschluss der vorzeitigen Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags von Funkel dem Aufsichtratsboss Herbert Becker mitgeteilt.

Zuvor hatten sich Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Funkel in einem Gespräch endgültig auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.

"Wir haben uns immer geeinigt"

Dass der Aufsichtsrat diese Einigung mit seinem Veto noch torpediert, scheint ausgeschlossen. "Friedhelm Funkel ist unsere Lokomotive. In den fünf Jahren, die ich bei der Eintracht tätig bin, wurde aber keiner von 100 Vorschlägen des Vorstands abgelehnt. Wir haben uns immer geeinigt", erklärte Bruchhagen.

Der 55-jährige Funkel geht damit aller Voraussicht nach bei den Hessen in sein sechstes Jahr und löst am 1. Juli 2009 den früheren DFB-Teamchef Erich Ribbeck als Rekord-Trainer in Frankfurt ab.

In den kommenden Tagen bis zum Rückrundenstart der Eintracht am Samstag bei Hertha BSC Berlin soll das Kontrollgremium nun in einer Sondersitzung den neuen Ein-Jahres-Vertrag, der Funkel rund 800.000 Euro pro Jahr bringen soll, absegnen.

Franz "total enttäuscht"

Die Nachricht von einer unaufschiebbaren Operation an der Ferse hat KSC-Kapitän Maik Franz (DATENCENTER: Spielerprofil) hart getroffen: "Das ist schon sehr bitter. Natürlich bin ich total enttäuscht", erklärte der 27-Jährige.

Am Donnerstag wird Franz in Basel operiert. Dann wird dem Innenverteidiger eine Verkalkung an der Achillessehne entfernt. Die Verkalkung war im Zuge eines Fersenödems aufgetreten. Sie sorgte für eine Entzündung und immer wiederkehrende Schmerzen. Es ist die gleiche Verletzung, die Chinas Athen-Olympiasieger Liu Xiang plagt.

Zumindest die Odyssee von Arzt zu Art hat für Franz ein Ende. "Irgendwie bin ich auch erleichtert. Jetzt weiß ich wenigstens, woran ich bin", meinte der Innenverteidiger. Zuvor hatte Franz drei Ärzte konsultiert, die ihm aber nicht weiterhelfen konnten.

Franz blickt nun schon wieder nach vorn: "Ich hoffe, dass ich dem KSC zumindest in den letzten vier oder fünf Spielen der Saison helfen kann." Dafür wird Franz bereits am Freitag mit der Reha beginnen.

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