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Ciprian Marica - hier im Zweikampf mit Steven Gohouri - erzielte sein drittes Saisontor © getty

Der VfB Stuttgart gewinnt mühsam gegen Borussia Mönchengladbach. Der Tabellenletzte hielt beim Rückrundenauftakt lange gut mit.

Stuttgart - Vier Tage nach der 1:5-Pleite gegen Bayern München hat der VfB Stuttgart einen weiteren Rückschlag mit viel Mühe verhindern können.

Die Mannschaft von Teamchef Markus Babbel kam zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach trotz einer erneut enttäuschenden Leistung zu einem 2:0 (0:0).

Für die ambitionierten Schwaben war es im Kampf um einen Platz im internationalen Geschäft ein wichtiger Erfolg.

Für Gladbach, das in der Winterpause rund fünf Millionen Euro in vier Neuzugänge investiert hatte, war es im Abstiegskampf ein weiterer Rückschlag. ad

Für die fünfte Borussen-Niederlage in Folge sorgten der Rumäne Ciprian Marica (67.) und Nationalspieler Mario Gomez mit seinem achten Saisontor (86.).

Viel Krampf

41.300 Zuschauer erlebten allerdings eine spielerisch schwache Bundesliga-Partie mit viel Kampf und noch mehr Krampf.

Dem VfB war nach der Demontage gegen die Bayern die Verunsicherung deutlich anzumerken.

Zwar agierten die Schwaben überlegen, aber oft zu harmlos und statisch, um Gladbach in Verlegenheit zu bringen.

Borussia sehr defensiv eingestellt

Allerdings trafen die Gastgeber auch auf eine von Trainer Hans Meyer sehr defensiv eingestellte Borussen-Elf, in der Nationalspieler Marko Marin und Oliver Neuville zunächst auf der Bank saßen.

Die Gladbacher zogen sich bei Angriffen des VfB weit zurück, Neuzugang Tomas Galasek spielte dabei sogar eine Art Libero hinter der Viererkette.

Der neue Borussen-Keeper Logan Bailly musste in der ersten Hälfte deshalb auch nur einmal eingreifen, als er gegen Gomez aus kurzer Distanz parierte (36.).

Dagegen hatte VfB-Torhüter Jens Lehmann, der nach seiner Kritik an Mitspielern und Trainer eine Geldstrafe erhalten hatte, vor der Pause zwei brenzlige Situationen zu überstehen.

In der neunten Minute verpasste Rob Friend, die einzige echte Gladbacher Spitze, eine Hereingabe von Karim Matmour nur um Zentimeter.

Dann schoss der Kanadier freistehend über das Stuttgarter Gehäuse (29.).

Marica knackt den Riegel

Nach dem Wechsel erhöhte der VfB den Druck und hätte mit Hilfe des nicht immer sicher wirkenden Bailly in der 55. Minute fast die Führung erzielt.

Den Kopfball von Gomez kratzte Steve Gohouri aber von der Linie.

Auf der anderen Seite verfehlte ein Kopfball von Roel Brouwers (60.) nach einer Unsicherheit von Lehmann nur knapp das Ziel, ehe Marica nach einem Stellungsfehler in der Gladbacher Defensive für das erlösende 1:0 sorgte.

Bei Stuttgart konnten Khedira und Gomez noch am ehesten gefallen. Gladbach hatte in Matmour seinen auffälligsten Spieler.

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