vergrößernverkleinern
Der Kameruner Joel Epalle kam 2006 von Iraklis Saloniki zum VfL Bochum © getty

Der VfL Bochum gewinnt nach 13 sieglosen Spielen in Folge gegen Karlsruhe. Die Badener scheitern am eigenen Unvermögen.

Bochum - Der VfL Bochum hat seine Horror-Serie beendet und die Abstiegsplätze der verlassen.

Nach 13 Spielen in Folge ohne Sieg gewannen die Westfalen zum Rückrundenauftakt gegen den Karlsruher SC 2:0 (1:0) und feierten den lange ersehnten zweiten Saisonerfolg.

Dagegen erhielt der KSC vier Tage nach dem peinlichen 0:1 im Pokal gegen den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden einen weiteren Dämpfer und fiel durch die siebte Auswärtsniederlage in Serie auf den Relegationsplatz zurück.

Der österreichische Nationalspieler Christian Fuchs brachte die Gastgeber vor 20.148 Zuschauern in der 26. Minute mit einem Freistoß aus 18 Metern in Führung.

Klimowicz trifft

Diego Klimowicz, der in der Winterpause vom Reviernachbarn Borussia Dortmund gekommen war, traf gleich in seinem ersten Einsatz und sorgte in der 65. Minute für die Vorentscheidung.

Für die meiste Stimmung sorgten zunächst die Bochumer Fans. Schon lange vor dem Spiel feierten sie den ausgebooteten und zu Bayer Leverkusen abgewanderten früheren Kapitän Thomas Zdebel und forderten lautstark "Vorstand raus".

Mit dem Anpfiff unterstützten die Anhänger ihre Elf allerdings.

Standard-Situation zur Führung

Die Bochumer bestimmten zwar das Spiel, doch die erste große Möglichkeit besaßen die Gäste.

Nach einem Pass von Giovanni Federico tauchte Sebastian Freis frei vor dem Tor auf, scheiterte aber an VfL-Torwart Daniel Fernandes (15.).

Der VfL war nicht zielstrebig genug und benötigte eine Standard-Situation zur Führung.

KSC-Schlussmann Markus Miller sah bei dem hart geschossenen Freistoß von Fuchs in die Torwartecke nicht gut aus.

Rückstand als Weckruf

Der Rückstand wirkte auf die Badener allerdings wie ein Weckruf. In der Folge waren sie die klar bessere Mannschaft, verpassten aber durch Stefano Celozzi (39.) und Christian Timm (40. ) den möglichen Ausgleich.

Trainer Edmund Becker hatte seine Startelf im Vergleich zur Pokal-Pleite auf vier Positionen verändert und erstmals auch Neuverpflichtung Dino Drpic in der Innenverteidigung aufgeboten.

VfL-Coach Marcel Koller konnte seine Bestbesetzung aufbieten und gab auf der rechten Abwehrseite Matias Concha den Vorzug gegenüber Marc Pfertzel.

Keine Durchschlagskraft

Nach der Pause bestimmte der KSC weiter das Spiel, ließ aber jegliche Durchschlagskraft in der Offensive vermissen.

Die Bochumer setzten im eigenen Stadion auf Konter und hatten Erfolg. Nach einem Pass seines Sturmpartners Stanislav Sestak umspielte Klimowicz Miller und schob dann ins leere Tor ein.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel