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Timo Hildebrand wechselte aus Valencia ablösefrei zu Hoffenheim © getty

21 Neuzugänge haben zum Rückrundenstart debütiert - nicht alle überzeugten. Sport1.de stellt den Neulingen ein Zeugnis aus.

Von Martin Hoffmann

München - Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heißt es.

Die spielerischen Anfänge der 21 Neuzugänge, die zum Rückrundenauftakt der Bundesliga aufliefen, waren jedoch nur bedingt zauberhaft .

Zwei der Winterverpflichtungen schossen zwar Tore für ihre neuen Klubs, einige mehr feierten solide Debüts, so richtig überragen konnte jedoch noch keiner.

Viele der Premierenvorstellungen verliefen eher mittelmäßig.

Einer, in den sein neuer Arbeitgeber richtig viel Hoffnung setzt, erwischte sogar einen rabenschwarzen Tag.

Da gilt dann doch eher das andere Sprichwort über den Anfang - das mit der Schwere.

Sport1.de unterzieht die Winterneuzugänge einem Leistungscheck 61647(DIASHOW: Die Wintertransfers).

1899 Hoffenheim

Timo Hildebrand: Der ehemalige Nationaltorhüter wurde beim 2:0 gegen Cottbus wenig beschäftigt und wirkte in der ersten Hälfte zu Beginn nervös.

Er kam dann zwar besser ins Spiel, nach seiner Rettungsaktion gegen Timo Rost musste er wegen einer Schambeinprellung ausgewechselt werden.

Boubacar Sanogo: Für den Leihspieler aus Bremen war das Spiel gegen Cottbus ein optimaler Einstand. Sanogo fügte sich mit seiner körperlichen Robustheit gut ins Hoffenheimer Spiel ein.

Zwar vergab er in der ersten Hälfte noch eine gute Kopfballchance, mit seinem 2:0 sorgte er dann aber für die Vorentscheidung.

Hertha BSC Berlin

Marko Babic: Der mit mangelnder Spielpraxis kämpfende Mittelfeldmann kam 15 Minuten vor Schluss für Stürmer Andrij Voronin, um Herthas 2:1 gegen Frankfurt defensiv abzusichern.

Frankfurt schoss kein Tor mehr, Mission also erfüllt - ohne dass Babic groß auffiel.

Leandro Cufre: Spielte gegen Frankfurt nur vier Minuten, die keine großen Erkenntnisse über den Leistungsstand des argentinischen Verteidigers brachten.

Bayern München

Landon Donovan: Spielte sich in den Testspielen in den Vordergrund, konnte daran nach seiner Einwechslung in Hamburg aber nicht anknüpfen.

Bemühte sich, dem 0:1 noch etwas entgegenzusetzen, kam aber nicht zur Geltung und hatte auch keine echte Torchance 36087(DIASHOW: Landon Donovan) .

Borussia Dortmund

Kevin-Prince Boateng: Abgesehen von kleinen Nickligkeiten zeigte sich das einstige "Enfant terrible" beim 1:1 gegen Leverkusen im Großen und Ganzen von seiner guten Seite: Aggressiv in den Zweikämpfen und stark in der Balleroberung, auch seine Flanken fanden zumeist einen Abnehmer.

Nach der Pause baute er ein wenig ab - und hat auch im Spielaufbau noch Luft nach oben.

VfL Wolfsburg

Yoshito Okubo: Starkes Debüt des 26-jährigen Offensiv-Allrounders aus Japan. Sorgte nach seiner Einwechslung beim 1:1 gegen Köln für eine Menge Dampf nach vorne, traf unglücklich nur den Pfosten.

Peter Pekarik: Der slowenische Außenverteidiger konnte nach seiner Einwechslung nur bedingt auf sich aufmerksam machen. Defensiv kaum gefordert, suchte Pekarik den Weg nach vorne. Die Flanken fanden aber nur selten den Weg zum Mitspieler.

Werder Bremen

Alexandros Tziolis: In einer schwachen Bremer Mannschaft war der Grieche beim 1:2 gegen Bielefeld noch einer der agilsten. Spielte solide seinen Part im Mittelfeld, ohne sonderlich zu glänzen.

1. FC Köln

Derek Boateng: Der Zugang von Beitar Jerusalem, in der 76. Minute eingewechselt, setzte spielerisch keine Akzente, fiel aber durch ein übles Foul und ständiges Lamentieren auf. Ein schwaches Debüt mit deutlich Luft nach oben.

Lesen Sie im zweiten Teil, was die Zukäufe der Abstiegskandidaten bewirkten - und wer richtig schlecht aus den Startlöchern kam

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