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Anatolij Timoschtschuk würde den FC Bayern recht teuer zu stehen kommen © imago

Der Wechsel des Ukrainers zum Rekordmeister nimmt konkrete Formen an. Unklar ist dagegen noch die Zukunft von Mark van Bommel.

München - Er kommt. So viel ist klar.

Der Wechsel des ukrainischen Nationalspielers Anatolij Timoschtschuk zum FC Bayern steht fest.

"Wir haben mit dem Spieler Einigkeit erzielt und gehen davon aus, dass er am 1. Juli zu uns kommt. Mit Zenit gibt es noch keine Einigung über den Termin", sagte Manager Uli Hoeneß.

Timoschtschuk, der bei UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg zu den Leistungsträgern gehört, soll in München einen Dreijahresvertrag erhalten und das defensive Mittelfeld verstärken. Die festgeschriebene Ablösesumme soll angeblich 14 Millionen Euro betragen.

Timoschtschuk wäre nach Ivica Olic (Hamburger SV) und Alexander Baumjohann (Borussia Mönchengladbach) der dritte Neuzugang für die kommende Saison. Damit stehe, so Hoeneß, das Gerüst für die neue Saison weitestgehend: "Wir stehen nicht mehr unter Druck und werden nur noch schwerpunktmäßig operieren."

Unklarheit bei Van Bommel

Unklar ist dagegen noch die Zukunft von Kapitän Mark van Bommel, dessen Vertrag ausläuft. Hoeneß ist aber zuversichtlich, dass der Niederländer noch ein Jahr dranhängt. "Ich glaube, dass wir Mark in München halten können. Wir werden ihm Zeit geben und ihn nicht unter Druck setzen."

Ein erstes Angebot hatte der Niederländer unkommentiert gelassen. Dass er darüber enttäuscht war, dass er lediglich einen Einjahres-Vertrag angeboten bekommen hatte, war jedoch deutlich geworden.

"Ich würde gerne bleiben", sagt van Bommel, doch hätte er gerne eine Laufzeit über mehr als ein Jahr. Der 31-Jährige fühlt sich wohl an der Isar und genießt die professionellen Bedingungen im neuen Leistungszentrum. In der Mannschaft hat sein Wort Gewicht.

Auch die Konkurrenzsituation mit Timoschtschuk fürchtet er nicht. "Ich habe vor niemandem Angst", hatte er betont.

Lachnummer ManCity

Manager Hoeneß amüsierte sich indes über den neureichen Scheich-Klub Manchester City.

"Ich habe mir am Wochenende das Spiel Stoke City gegen Manchester City angesehen. Und ich habe gesehen, dass die Millionen von gewissen Leuten ganz schlecht angelegt sind, weil die Spieler nämlich gar nicht viel können", lachte er.

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