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Ivan Perisic (l.) wechselte 2011 vom FC Brügge zu Borussia Dortmund © imago

Der BVB-Trainer weist den Kroaten nach seiner Kritik zurecht und spricht von Kindergarten. Ein Trio steht vor der Kader-Rückkehr.

Dortmund - Trainer Jürgen Klopp von Meister Borussia Dortmund hat Ivan Perisic vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) geraten, sich auf das Kerngeschäft zu besinnen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Ein Fußballprofi ist unzufrieden, wenn er nicht spielt. Hält er dann die Fresse, ist das am Ende meistens besser. Trainieren, hart arbeiten und in die Mannschaft spielen", sagte Klopp, der vor seinem 250. Spiel als Bundesligatrainer steht.

Der kroatische Nationalspieler Perisic, der seit seinem Wechsel im Juli 2011 noch auf seinen Durchbruch wartet, hatte in seiner Heimat laut kroatischen Medien mangelnde Unterstützung durch Klopp beklagt.

"Fühle mich nicht unterstützt"

"Ich kann mit meiner Situation im Verein nicht zufrieden sein und fühle, dass ich von Klopp nicht richtig unterstützt werde. Als ob er etwas gegen mich hätte", sagte der Kroate dem heimischen Sender "Nora-TV".

"Die Atmosphäre im Team ist großartig", berichtete Perisic zwar, schob jedoch den Vorwurf nach: "Aber Klopp hat seine eigenen drei oder vier Spieler, mit denen er die Meinung und das Denken teilt."

"Öffentliches Beschweren ist Kindergarten"

Nach Angaben seines Beraters Tonci Martic wolle der Offensivakteur die Borussia gar sofort verlassen. "Öffentliches Beschweren ist Kindergarten", sagte Klopp.

Gegen Fürth muss der 45-Jährige wegen Belastungserscheinungen im Knie vermutlich auf Kapitän Sebastian Kehl verzichten.

Dagegen stehen die Einsatzchancen der zuletzt angeschlagenen Jakub Blaszczykowski, Marcel Schmelzer und Neven Subotic gut.

Klopp warnt vor Fürth

Zwar sind alle Nationalspieler gesund zur Borussia zurückgekehrt, dennoch hält Klopp die Partie gegen den Aufsteiger aus Fürth für keinen Selbstgänger.

"Wir sollten uns am Pokalspiel orientieren, das war kein Spaziergang", sagte Klopp.

Im Halbfinale des vergangenen DFB-Pokals hatte sich der BVB erst durch ein Tor von Nationalspieler Ilkay Gündogan in der 120. Minute mit 1:0 nach Verlängerung bei den Franken durchgesetzt.