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Ashkan Dejegah wechselte im Sommer 2007 von Hertha BSC zum VfL Wolfsburg © getty

Der Wolfsburger fällt für unbestimmte Zeit aus, Dortmunds Lazarett wird kleiner, das von Werder auch. Die Bundesliga-Splitter.

München - U-21-Nationalspieler Ashkan Dejagah vom VfL Wolfsburg ist an Hepatitis A erkrankt und wird den Niedersachsen für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Der Mittelfeldspieler hatte in den vergangenen Tagen über Grippesymptome geklagt, bei einer Blutuntersuchung wurde dann die Lebererkrankung festgestellt.

Dejagah wird bis auf Weiteres in einer Hamburger Spezialklinik behandelt.

Die Mannschaft, der Trainer- und der Betreuerstab des VfL unterzog sich am Mittwoch wie vom Gesundheitsamt ein derartigen Fällen empfohlen einer Hepatitis-Schutzimpfung.

Krankheit nicht chronisch

Die bei Dejagah diagnostizierte Variante der Virusinfektion wird vornehmlich durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen.

Hepatitis A verläuft nicht chronisch und heilt meist ohne große Komplikationen aus.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst:

Kehl und Dede planen Comeback

Die Dauerverletzten Sebastian Kehl und Dede haben das Training bei Borussia Dortmund wieder aufgenommen und planen ihr Comeback.

Während Kehl nach überstandener Knochenstauchung im Sprunggelenk eventuell schon am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Bayern München zum Aufgebot zählen wird, hält Dede nach seinem Kreuzbandriss eine Rückkehr im Heimspiel am 15. Februar gegen Energie Cottbus für möglich.

Die personelle Lage beim BVB hat sich vor die Reise an die Isar insgesamt entspannt. Tamas Hajnal kehrt nach verbüßter Rot-Sperre wieder ins Team zurück, Jakub Blaszczykowski wird in München zumindest als Joker zum Einsatz kommen können.

"Das sieht bei allen schon ganz gut aus", erklärte Trainer Jürgen Klopp. Mit Blick auf München sagte er über das genesene Trio: "Es wäre hart, sie nach einer Woche gleich in die Mannschaft zu nehmen. Aber möglich ist es."

Buckley mit Trick nach Mainz

Unterdessen wurde bekannt, dass Delron Buckley nur dank eines Tricks noch nach Ende der Wechselfrist zum FSV Mainz 05 wechseln konnte. (Buckley zu Mainz 05)

Der Südafrikaner ließ sich kurzfristig reamateurisieren, konnte wechseln und erschien deshalb auch nicht auf der Transferliste der Profis. Die Deutsche Fußball Liga bestätigte die Rechtmäßigkeit des Transfers.

Buckleys Vertrag in Dortmund, mit angeblich rund 900.000 Euro pro Jahr dotiert und gültig bis zum 30. Juni, wurde am Montag aufgelöst. Sein Wechsel erfolgte ablösefrei.

Donovan für Champions League gemeldet

Rekordmeister Bayern München hat US-Nationalspieler Landon Donovan (Spielerporträt) erwartungsgemäß für die bevorstehenden Champions-League-Spiele gemeldet. Dies teilte die UEFA am Mittwoch mit.

Die Bayern treffen im Achtelfinale auf Sporting Lissabon. Die Hinspiele des Achtelfinals werden am 24./25. Februar, die Rückspiele am 10./11. März ausgetragen.

Donovan ist zunächst nur bis zum 15. März von Los Angeles Galaxy ausgeliehen.

Wiese und Naldo fit, Baumann auf gutem Weg

Bei Werder Bremen gibt es vor dem Duell der Krisenklubs bei Schalke 04 leichte Entwarnung bezüglich der Personalsituation.

Während die zuletzt angeschlagenen Naldo und Tim Wiese für das Spiel grünes Licht gaben, befindet sich auch Kapitän Frank Baumann auf dem Weg der Besserung.

"Es geht mir schon wieder etwas besser, ich bin aber noch nicht voll bei Kräften", erklärte Baumann, nachdem er seine Grippe auskuriert hat. Ob es für einen Einsatz gegen Schalke reicht, ist aber noch ungewiss.

Hertha bangt um Friedrich

Kapitän Arne Friedrich von Hertha BSC Berlin bangt vor dem Freitagsspiel bei Arminia Bielefeld um seinen Einsatz. Der Nationalverteidiger plagt sich mit Rückenschmerzen und konnte am Mittwoch nicht trainieren.

Definitiv ausfallen werden Stürmer Marko Pantelic, mit seinem Doppelpack am vergangenen Samstag Matchwinner beim 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt, und sein serbischer Landsmann Gojko Kacar. Pantelic laboriert an einer Kapselzerrung im Kniegelenk, bei Kacar ist die Achillessehnenreizung noch nicht ausgeheilt.

KSC will Drpic halten

Der Karlsruher SC will den kroatischen Neuzugang Dino Drpic auch nach dem Ende der laufenden Saison an den Klub binden.

Manager Rolf Dohmen erklärte am Mittwoch, dass der Verein die Kaufoption für den vom kroatischen Meister Dinamo Zagreb ausgeliehenen Innenverteidiger wahrnehmen möchte. Laut Dohmen würde der dann bis 2011 laufende Vertrag auch für die Zweite Liga gelten.

Allerdings ließ Drpic, der mit Zagreb bereits im Europapokal gespielt hat, zuletzt durchblicken, dass ein Engagement bei einem Zweitligisten für ihn wohl nicht in Frage komme. Dennoch ist er derzeit auf der Suche nach einer Wohnung in Karlsruhe für sich, seine Frau Nives Celsius 62802 (DIASHOW: 100 Grad Celsius) und seine beiden Kinder.

DFL wirbt für Sporthilfe

Die DFL und die Stiftung Deutsche Sporthilfe füllen ihre seit Olympia 2008 in Peking bestehende Partnerschaft mit Leben.

So wird der 19. Spieltag der Bundesliga am kommenden Wochenende von der DFL unter das Motto "Sportler für Sportler" gestellt. Das soll der Sporthilfe einen Imagegewinn sowie zusätzliche Einnahmen sichern.

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