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Ljuboja erzielte in 53 Bundesligaspielen (VfB, HSV) 14 Tore © getty

Stuttgart wirft den Angreifer aus dem Profiteam. Hoffenheims Ibisevic befindet sich nach seiner Knie-OP auf dem Weg der Besserung.

München - Die Zeit von Dauer-Reservist Danijel Ljuboja (Porträt) beim VfB Stuttgart ist endgültig abgelaufen.

Teamchef Markus Babbel suspendierte den 30 Jahre alten Angreifer und verbannte ihn aus disziplinarischen Gründen bis zum Saisonende in die zweite Mannschaft des VfB.

"Er hat sich nicht so verhalten wie ich das von einem Profi erwarte. Das war schon die zweite Verfehlung innerhalb kurzer Zeit", erklärte Babbel sein hartes Vorgehen. Über die genauen Gründe wollte er sich nicht äußern.

Babbel erhielt volle Rückendeckung von Sportdirektor Horst Heldt, der den Serben gleichzeitig kritisierte: "Danijel hatte im Winter die Möglichkeit zu wechseln. Aber ständig hat irgendetwas nicht gepasst. Er bringt sich so um seine Karriere."

Der Vertrag von Ljuboja läuft am Saisonende aus, der VfB sucht schon seit längerer Zeit einen Abnehmer für den Stürmer, der schon einmal wegen überhöhter Gehaltsforderungen in Ungnade gefallen war.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga zusammengefasst:

Ibisevic auf dem Weg der Besserung

Der am Kreuzband operierte Top-Torjäger Vedad Ibisevic (Porträt) von 1899 Hoffenheim kann voraussichtlich Ende April wieder mit dem Lauftraining beginnen.

Ein Comeback des bosnischen Nationalspielers noch in dieser Saison ist trotz des guten Heilungsprozesses aber ausgeschlossen.

"Die Belastungsfähigkeit des Knies hat sich schon deutlich verbessert. Vedad bekommt täglich zweimal Lymphdrainage und wird in etwa einer Woche die Krücken ablegen können", erklärte Dr. Jürgen Huber, der die Operation bei Ibisevic vorgenommen hatte.

Trotzdem muss sich Ibisevic in Geduld üben. "Auch bei Spitzensportlern dauert es fünf bis sechs Monate, bis die Festigkeit endgültig gegeben ist", sagte Huber: "Ich rechne damit, dass Vedad Ende April mit dem Laufen, im Juni mit leichter Ballarbeit und im Juli mit dem Mannschaftstraining beginnen kann."

Leverkusen erwartet Rekordkulisse

Bayer Leverkusen steht am Samstag gegen den VfB Stuttgart (DATENCENTER: Der Spieltag) vor einem Vereins-Zuschauerrekord in der Bundesliga.

Für das Duell gegen die Schwaben sind bereits über 30.000 Karten für das Ausweichquartier Düsseldorfer Arena abgesetzt worden. Die alte BayArena hatte nur eine Fassungsvermögen von 22.500 Fans.

Allerdings verbuchte der Werksklub schon einmal im UEFA-Cup in einem Heimspiel eine größere Kulisse.

Am 2. März 1988 im Duell gegen den FC Barcelona (0:0) mit Bernd Schuster, das damals im Müngersdorfer Stadion in Köln stattfand, wurden 41.000 Fans verzeichnet.

Prölls Einsatz gegen Köln fraglich

Torhüter Markus Pröll von Eintracht Frankfurt muss nach wie vor um seinen Einsatz im Punktspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln bangen.

Obwohl der 29-Jährige am Donnerstag wieder am Training teilnahm, ist sein Einsatz laut Coach Friedhelm Funkel "noch nicht sicher".

In der zurückliegenden Partie bei Hertha BSC Berlin (1:2) hatte der Keeper einen Bluterguss mit Verstauchung im rechten inneren Sprunggelenk erlitten und musste in der 57. Minute ausgewechselt werden.

Reinhardt erfolgreich operiert

Nach seinem Mittelfußbruch ist Abwehrspieler Bastian Reinhardt vom Hamburger SV am Donnerstag erfolgreich operiert worden.

Am Freitag beginnt der 33-Jährigen mit seiner Reha. "Es freut mich, dass alles gut verlaufen ist. Ich hoffe, dass ich noch in dieser Saison wieder auf dem Platz stehen kann", sagte der Innenverteidiger.

Jobgarantie für KSC-Coach Becker

Trainer Edmund Becker und Manager Rolf Dohmen vom abstiegsgefährdeten Karlsruher SC sind von der Chefetage des Klubs mit einer Jobgarantie ausgestattet worden.

"Weder Rolf noch Ede stehen zur Disposition. Es wird keine Diskussion über den Trainer und Manager geben", sagte Vize-Präsident Rainer Schütterle dem "Kicker": "Sollten wir absteigen müssen, werden wir es gemeinsam wieder versuchen, nach oben zu kommen."

Gleichzeitig dementierte Becker Spekulationen über einen möglichen Rücktritt. "Man kann sich nicht im Erfolg feiern lassen und bei Misserfolg Fahnenflucht begehen", erklärte der Coach.

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