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Timo Gebhart (r.) wechselte im Sommer vom VfB Stuttgart zum 1. FC Nürnberg © getty

Mit dem verdienten Sieg gegen Düsseldorf robbt sich der FCN in der Tabelle an den Rheinländern vorbei. Feulner spielt überragend.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat seine positive Heimserie weiter ausgebaut.

Die Mannschaft von Dieter Hecking besiegte Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verdient mit 2:0 und ist nun seit fünf Spielen zuhause ungeschlagen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Club verschaffte sich damit ein komfortables Polster von sieben Zählern auf den Relegationsplatz, Düsseldorf rutscht nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage mit einem Punkt Rückstand hinter die Franken. (648991DIASHOW: Der 16. Spieltag)

Das Tor des Tages für die überzeugenden Gastgeber erzielte vor 37.041 Zuschauern Stürmer Sebastian Polter (27.), der eine Maßvorlage von Markus Feulner aus kurzer Distanz verwertete.

Feulner ist der Mann des Tages

Der überragende Feulner sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand. Die Fortuna durfte sich bei Torhüter Fabian Giefer bedanken, dass sie nicht deutlicher unterlag.

Außer in den ersten 20 Minuten bestimmte Nürnberg das Spiel vor allem über die starke rechte Seite mit den variabel agierenden Feulner und Mike Frantz. Düsseldorfs Linksverteidiger Johannes van den Bergh hatte mit beiden große Probleme.

Gerade Feulner, der den japanischen Spielgestalter Hiroshi Kiyotake ersetzte, trumpfte auf. Kiyotakes Fehlen, der wegen eines grippalen Infektes passen musste, war so kaum spürbar.

Flotter Beginn auf beiden Seiten

Begonnen hatte beide Mannschaften flott, ohne jedoch für ernsthafte Torgefahr zu sorgen. Düsseldorf suchte den Erfolg über schnelle Gegenstöße, bei denen häufig die beiden Außenspieler Stefan Reisinger und Axel Bellinghausen eingebunden waren.

Beim Club lief ebenfalls viel über die Flügel, aber bis auf einen Kopfball von Hanno Balitsch (11.), der das Tor deutlich verfehlte, blieben die Angriffe zunächst eher harmlos.

Nach einer Viertelstunde wurden die Aktionen der Franken jedoch präziser. Timo Gebhart hatte die Führung auf dem Fuß (15.), zielte aber freistehend zu hoch. Kurz darauf verpasste Polter (19.) aus ähnlich guter Position.

Doch auch die seit drei Spielen unbezwungene Fortuna legte nun einen Gang zu. Bellinghausen (21.) hatte die bis dahin beste Gelegenheit, vergab aber kläglich.

Starke rechte Club-Seite

Die Führung fiel dann nach einem Angriff über die starke rechte Club-Seite. In der Folge hatte Nürnberg ein klares Übergewicht, aber Giefer rettete mit Glanztaten gegen Balitsch (31.) und Javier Pinola (41.).

Die Elf von Hecking, der nach einer Knie-OP in dieser Woche auf Krücken ins Stadion kam, blieb auch nach dem Wechsel zunächst am Drücker. Erst nach einer Stunde wurde Düsseldorf wieder mutiger.

Nach einer Ecke hätte der eingewechselte Dani Schahin (60.) auch fast den Ausgleich erzielt, doch Timothy Chandler schlug den Ball von der Torlinie. Auch Andreas Lambertz (69.) war dicht an einem Treffer.

Auf Seiten waren Feulner und Frantz die stärksten Akteure. Bei Düsseldorf wusste neben Giefer vor allem der Australier Robbie Kruse zu überzeugen.