vergrößern verkleinern
Jürgen Rollmann (r.) ist seit Oktober 2012 Manager beim FC Augsburg © getty

Augsburgs Manager Rollmann stärkt dem Coach den Rücken. Er erklärt die Probleme des Klubs und äußert sich zu Neuverpflichtungen.

München - Jürgen Rollmann, Manager des FC Augsburg, hat sich im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 zu Trainer Markus Weinzierl bekannt.

"Er hat die volle Rückendeckung von uns", sagte der frühere Torhüter einen Tag nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern (Bericht).

Der FCA steht mit lediglich acht Punkten aus 16 Spielen auf Tabellenplatz 17. Rollmann macht das aber nicht am Trainer fest.

"Markus Weinzierl war in den letzten Wochen doch ein armer Hund", erklärte er: "Wir haben große personelle Probleme, zudem haben die Neuzugänge nicht sofort eingeschlagen. Die Ausfälle hätte auch jeder andere Trainer nicht zur Verfügung gehabt."

SPORT1 hat die wichtigsten Aussagen aus dem Volkswagen Doppelpass zusammengefasst:

Jürgen Rollmann über..

Trainer Markus Weinzierl:

"Markus Weinzierl hat die volle Rückendeckung von uns. Er sitzt nächste Woche gegen Fürth auf der Bank."

die Probleme des FC Augsburg:

"Markus Weinzierl ist ein armer Hund in den letzten Wochen. Wir haben große personelle Probleme. Die Neuzugänge haben nicht so eingeschlagen wie erwartet. Natürlich kann sich das noch ändern. Aber ich sag mal, die Spieler, die jetzt fehlen, die hätte auch jeder andere Trainer zu verschmerzen gehabt.

Wenn man so einen schmalen Kader hat und auch noch die Führungspersonen wegbrechen, kommt vieles zusammen. Wir hätten locker fünf, sechs Punkte mehr haben können. In Augsburg freut man sich wirklich, in der ersten Liga zu sein. Und wir werden diese Freude so lange es geht festhalten."

die Veränderungen beim FCA:

"Dass der Weggang von Andreas Rettig ein Vakuum hinterlässt, ist klar. Dass man aber langfristig arbeiten will, hat man bewiesen, indem Markus Weinzierl einen Dreijahresvertrag bekommen hat. Das Experiment mit Paula ist nicht gescheitert. Paula ist jetzt Nachwuchschef.

Der Kader hat sich natürlich verändert. Verhaegh, Jentzsch und Koo fallen aus. Diese Spieler hatte Jos Luhukay alle zur Verfügung. Und wenn Luhukay jetzt Trainer wäre, hätte er diese Spieler auch nicht. Insofern ist die These, mit Luhukay stände der FC Augsburg weiter oben, hinfällig."

Neuverpflichtungen:

"Wir werden uns im Winter neu aufstellen und den Kader optimieren. Wir bleiben in unserem Rahmen und machen keine finanziellen Abenteuer, aber es gibt immer noch genügend Spieler, für die ein FC Augsburg in der ersten Liga attraktiver ist als der derzeitige Arbeitgeber.

Es ist alles vorbereitet, die Kandidaten sind ausgesucht, es muss nur noch vollstreckt und verhandelt werden. Geben Sie mir noch zwei Wochen."

Personalsuche außerhalb der Transferperiode:

"Ich habe sogar mit Brazzo (Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) Kontakt aufegnommen und habe auch Andreas Hinkel angerufen. Aber der hat andere Pläne."

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel