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Michael Zorc besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis 2010 © getty

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc spricht über Neuzugang Kevin-Prince Boateng und lobt die Arbeit von Jürgen Klopp.

Von Christian Paschwitz

München/Dortmund - Unter dem neuen Trainer Jürgen Klopp ist bei Borussia Dortmund in dieser Saison eine klare Aufwärtstendenz erkennbar.

Im Interview mit Sport1.de spricht BVB-Sportdirektor Michael Zorc über Neuzugang Kevin-Prince Boateng, den Abgang von Delron Buckley und lobt die Arbeit von Klopp.

Sport1.de: Wie schätzen Sie die Arbeit von Jürgen Klopp bisher ein?

Michael Zorc: Jürgen Klopp ist das Beste, was dem BVB passieren konnte. Sowohl atmosphärisch, weil er dem nicht immer einfachen Umfeld neue Zuversicht vermittelt, als auch fachlich, weil er die Mannschaft mit akribischer Arbeit nach vorn bringt.

Sport1.de: Neu in Dortmund ist Kevin-Price Boateng. Was erwarten Sie von ihm?

Zorc: Er hat ja jetzt schon gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann und die Mannschaft fußballerisch stärker macht. Genau deshalb haben wir ihn schließlich auch verpflichtet. Er hat bei uns direkt zweimal in der Anfangsformation gestanden. Das ist gerade für einen jungen Spieler, der neu dazukommt, ein sehr guter Einstand.

Sport1.de: Getrennt hat sich der BVB von Delron Buckley. Hätte er dem Team in der Rückrunde wirklich nicht mehr weiterhelfen können?

Zorc: Wenn wir es nicht als sinnvollen Schritt erachtet hätten, hätten wir uns nicht von ihm getrennt. Wir haben die sportliche Perspektive mit ihm nicht mehr gesehen. Ohnehin wäre seine Vertragszeit im Sommer ausgelaufen.

Sport1.de: Buckley tritt nun nach und sagt, er habe sich bei Jürgen Klopp unerwünscht gefühlt. Ist das nachvollziehbar?

Zorc: Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen von Spielern, die den Verein verlassen. Da gibt's dann immer wieder mal das ein oder andere unbedachte Wort.

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