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Markus Babbel (l.) und Horst Heldt spielten 2004/05 gemeinsam für den VfB © getty

Stuttgarts Manager Heldt richtet im DSF-Doppelpass einen Appell bezüglich der ungelösten Situation um Teamchef Babbel an den DFB.

München - Die Diskussion um die Ausnahmeregelung für Teamchef Markus Babbel lässt den VfB Stuttgart und den DFB nicht zur Ruhe kommen.

Stuttgarts Manager Horst Heldt richtete im DSF-Doppelpass ein Appell an den Verband, seine Position noch einmal zu überdenken.

"Weder Markus Babbel noch der VfB Stuttgart möchte irgendwas geschenkt bekommen", sagte der ehemalige Profi.

"Er soll die Ausbildung auch nicht, wie es früher stattgefunden hat, in sechs Wochen abreißen."

Seitens des VfB wolle man einen Konsens finden, der es Babbel ermögliche, seine Trainerausbildung zu absolvieren und gleichzeitig seine Arbeit in Stuttgart fortzuführen.

Diese Lösung gäbe es "schließlich in jedem Berufszweig", führte Heldt aus.

Heldt im DSF-Doppelpass über...

den Stand der Dinge bei Teamchef Babbel:

"Markus möchte sich ausbilden lassen.

Aber es ist die Verpflichtung des DFB, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Trainern in Zukunft ermöglichen, eine Mannschaft in verantwortungsvoller Position zu trainieren und sich gleichzeitig ausbilden zu lassen.

Ich glaube, dass der DFB daran arbeitet, ein solches Konzept zu entwickeln."

den momentanen Höhenflug des VfB Stuttgart:

"Wir haben uns in der Winterpause gut vorbereitet. Das hat man nach dem ersten Spiel im DFB-Pokal gegen Bayern nicht so gesehen, aber wir haben uns dadurch nicht verrückt machen lassen.

Wir haben die gute Vorbereitung in den letzten zwei Ligaspielen umgesetzt."

die Zukunft von Mario Gomez beim VfB:

"Für mich ist Mario einer der besten Stürmer Europas und der beste Stürmer der Bundesliga.

Er bringt einfach alles mit. Unser Ziel ist es, ihn so lange wie möglich zu halten.

Wenn ein Scheich aus England kommt, dann wird es für einen Verein wie den VfB Stuttgart schwierig.

Im letzten Jahr gab es genug Anfragen denen wir widerstehen konnten. Das werden wir auch dieses Jahr versuchen."

eine Vertragsverlängerung mit Torhüter Jens Lehmann:

"Wir möchten gerne noch ein Jahr mit Jens weitermachen.

Er ist in einem Alter, in dem er sich das überlegen muss. Er wird sich seine Gedanken machen, ob er noch weiterspielen möchte.

Wir glauben nach wie vor, dass er einer der besten Torhüter in der Bundesliga ist und seine Leistung bringt.

Wir haben aber noch keine Entscheidung darüber getroffen, was wir machen, wenn der Jens nicht mehr verlängert."

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